05.03.2009

 
Impressionen von der
Internationalen Briefmarken-Börse München 2009,
5. - 7. März 2009
im M.O.C., Lilienthalallee 40, München
 

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Die Messe im M.O.C. sie ist immer noch der Treffpunkt der Sammler, bietet sie doch Gelegenheit, Freunde und Bekannte aus ganz Bayern zu treffen, seine Sammlung zu vervollständigen und hervorragende Exponate zu betrachten. Auf etlichen Veranstaltungen und Vorträgen sowie Ständen und ArGen bekommt man fachlichen Rat.
 

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Nun ja, theoretisch schon, die Praxis ist eine andere. Tatsächlich sind Freunde aus ganz Bayern da. Sofern sie ein Amt innehaben, trifft man sie besser nicht, weil nach kurzer Zeit die Schimpferei über geldgierige Verbände, untätige Vorsitzende und ähnliches wahnsinnig auf die Nerven geht.
 
Mit der Vervollständigung der eigenen Sammlung ist das auch nicht so einfach. Bei den Belegekisten müssen die Sammler viel Ausdauer beweisen, um fündig zu werden. Fundgruben bestehen aus total ausgeflöhten Kisten. Einzelmarken? Gibt es, aber zu horrenden Preisen. Gutes Material: Sehr schönes, doch wer soll das bezahlen? Und zuletzt die Ausstellung: Hunderte von Rahmen eng gestellt, nur Schlanke passen durch die Gänge - doch keiner versucht es.
 

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Vorträge und Veranstaltungen? Wohl nicht für Philatelisten, sondern für standfeste Lippenleser. das Forum sehr klein, viel Hallenlärm - man versteht kein Wort.
 
Fazit:
Alles negativ? Nein, wirklich nicht. Auf der einen Seite, beim BDPh und beim LV, bei Gastronomie und Handel war man sich einig: ‘Wir brauchen mehr Geld und quetschen die Sammler aus.’ Auf der anderen Seite diejenigen, die sich über freundliche Worte und das eine oder andere Stück für die Sammlung freuen.
 
Und so haben wir mit Freuden bei der Jugend gespendet, Roland Gleißner zum neuen LV-Vorsitzenden nominiert, innerlich Abschied von Hartig und Gambert genommen und sogar doch noch Material für die Sammlung gefunden.
 
Welch ein Tag!