05.03.2010

 
Impressionen von der
Internationalen Briefmarken-Börse München 2010
am 5.3.2010 im M,O,C, München
 

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Freitag, 09:45 Uhr. Große Menschentrauben vor der Kasse. Zwar ist es ein Doppel-Schalter, doch er ist direkt neben den Eingang platziert, an dem eine weitere Menschenmasse auf den Einlass wartet. Verschiedenste Ausweise und verschiedenste Gutscheine führen zu verschiedensten Rabatten beim Eintrittspreis. Organisatorisches Laienspiel.

Hallenrundgang. Irgendwie chaotischer Aufbau. ARGEN etc ganz klein und bescheiden irgendwo an den Rändern der Halle. Riesige Ausstellungsfläche, viele viele Rahmen (davon einige nicht richtig eingehängt), Bistrobereich erheblich ausgeweitet.
 

 Erstaunlich war die sehr geringe Zahl von Anbietern. Gegenüber den letzten Jahren scheint es da einen weiteren erheblichen Rückgang gegeben zu haben. Firma Biener hatte wieder mehrere große Stände, zum Teil waren die Albenhersteller vertreten (Schaubeck war lieber nebenan auf der Numismatika), Michel und DBZ hatten ihre Stände und die Post war großflächig vertreten, doch sehr viele der bisherigen Anbieter philatelistischen Materials fehlten.

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So waren die Stöbermöglichkeiten bei Marken und Belegen sehr eingeschränkt, das Interesse der Besucher konzentrierte sich auf sehr wenige Stände, die entsprechend dicht umlagert waren. Vorträge und Informationsveranstaltungen? Fehlanzeige.

Ausstellung: Einen Teil besichtigt. Fein, toll, schön, interessant. Zum Beispiel über das Fahrrad im Postwesen. Doch nur ganz selten sah man jemanden in der Ausstellung. Man fragt sich, ob so etwas überhaupt noch Sinn macht. Ehrenamtlicher Fleißeinsatz zugunsten einer rein kommerziellen Veranstaltung. Irgendwie nutzlos. So wie die Modell-Eisenbahnanlage, die Sonderstempel, die Sonderbelege und der Eintrittspreis. Sonst waren wir drei Tage hin, dieses Jahr hat einer völlig gereicht.