13.03.2008

 
Impressionen von der
Internationalen Briefmarken-Börse
München 2008, 13. - 15. März 2008
im M.O.C.Lilienthalallee 40, München
 

20080313x 20080313a

Morgens brauchte man in S- und U-Bahn nur den älteren Herren mit Aktentasche folgen, um den Weg in die Veranstaltung zu finden. Kurz nach 10 Uhr gut gefüllte Halle. Massenweise Kartons mit Belegen zum Messesonderpreis. Pro Beleg 50 Cent oder 1 Euro. Gleiche oder bessere Auswahl wird in unserem Verein oder beim Vereinshändler für maximal die Hälfte angeboten. Viele Ansichtskarten, meist mit Mängeln, ebenfalls für 1 Euro. Übliche Steckkartenware, Motivblocks, Heftchenblätter etc. zu Kaufhauspreisen. Einzelmarken teuer wie immer. Jeder Tauschtag ist besser.

 
Trotzdem: Der Besuch der Messe ist schlichtweg ein Muß. Nur hier trifft man so viele Bekannte, kann ausgiebig fachsimpeln. Fachvorträge, speziell der von Herrn Geigle, wirklich prima, doch wegen elendiger Technik akkustisch kaum verständlich. Viele Argen boten ihre Dienste an. Eher peinlich die Auftritte der Michel-Produzenten auf dem Podium. Auffällig die Leere am Stand sowohl am Donnerstag als auch am Samstag bei zwei bestimmten Albenherstellern, deren Produkte sich hervorragend zur Lagerung von Lebensmitteln eignen sollen.
 
Die Ausstellung wiederum in der gesamten Spannbreite von hochspezialisiert bis interessant. Leider am Samstag ohne Hinweis auf die Bewertungen.

20080313b
20080313c

Mittlerweile auf der Messe selten geworden - Kinder. Obwohl sich Frau Vahlbruch, LV-Beirätin, fürsorglich hier um die Hortgruppe Fürstenfeldbruck-Mitte kümmert und diese mit Gewinnspielen unterhält, Veranstaltungsleiter Wolfgang Rüder Betreuerin Frau Claudia Schmidt und ihre Rasselbande mit Geschenken begrüßt und nicht zu vergessen, Herr Schweitzer und Frau Mirwald vom Philatelistenverein Fürstenfeldbruck e.V. diese Gruppe philatelistisch einmal im Monat betreut - und das den Kindern offensichtlich auch Spass macht und jedes Jahr mehr Hortkinder hinzukommen - für die Eltern ist und bleibt Philatelie trotzdem ein Fremdwort.
 
Trotzdem ist das Engagement für die Jugend sehr lobenswert, brauchen wir doch Nachwuchs in unseren vereinen. Am späten Samstag war dann Frau Vahlbruch die Erschöpfung nach drei anstrengenden Tagen anzusehen.