1 / 2003

Rundschreiben 1 / 2003

Inhalt:
Trends-Euro-Politik-Wirtschaft
Band- / Netzaufdrucke
Interview mit Frank S., Statistiker im Ruhestand
Was mir sonst noch auffiel
Der Tisch in der Ecke
Danke!
Jahresabschlußfeier
Weihnachtsfeier
Nachträge
Michel Europa-Marken Katalog 2003
Sammelgebiete
Vorsicht, Finanzamt
 

Trends-Euro-Politik-Wirtschaft

Seit fünf Jahren haben wir wirtschaftliche Schwierigkeiten, seit drei Jahren haben wir das gemerkt und seit einem Jahr haben wir den Euro.

Laut Statistischem Bundesamt ist seit der Wiedervereinigung die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger und die Zahl der Einkommensmillionäre (= mehr als 1 Mio Einkommen pro Jahr) prozentual gleich stark gestiegen. Der Mittelstand und die mittlere Einkommensschicht als ehemals tragende Säule unserer Wirtschaft haben große Probleme. Seit etlichen Jahren sind die Netto-Einkommen kaum noch gestiegen, trotz relativ hoher Inflation bei Gütern des täglichen Bedarfes, Mieten und Nebenkosten.

Plötzlich muß der gut verdienende Angestellte feststellen, daß sein Arbeitsplatz z.B. bei Staat, Siemens oder Bank gar nicht mehr sicher ist. Er bekommt Zukunftsangst. Altersrente, Pflegekosten, Krankheit, der Bürger weiß nicht, was da noch alles an finanziellen Belastungen auf ihn zukommt, auf den Staat kann man sich nicht mehr verlassen. Das verstärkt die Zukunftsängste.

Also wird der Gürtel enger geschnallt und gespart. Die Sparquote in Deutschland ist hoch wie nie, trotz niedriger Zinsen. Reines Angstsparen.

Welche Auswirkungen hat die derzeitige Situation für uns als Verein und für unser Hobby ?

1.  Manch einer wird Vereinsbesuche einschränken oder zumindest des Verzehr reduzieren. Der Besuch der Tauschabende hat abgenommen.

2.  Nicht jedes Stück, das man gerne hätte, wird bedenkenlos für fast jeden Preis gekauft. Auch scheinen nicht mehr so viele Mitglieder so hohe Beträge bei Auktionsfirmen auszugeben.

3. Es wird nach "unauffälligen" Einsparmöglichkeiten gesucht. Jedes Jahr neue Kataloge muß nicht sein, Sammelgebiete werden abgeschlossen, Abos gekündigt.

4. Reserven werden gebildet. Gute, im Ernstfall schnell verwertbare Bestände werden auf eventuellen Verkaufserlös untersucht, aber noch nicht verkauft, da als Notgroschen gedacht.

5.  Man flieht in Sachwerte, manche Katalogwerte für Briefmarken steigen stark, auf Sparbücher werden Zinsen unter Inflationsrate gezahlt, außerdem kann bei Sachanlagen das Finanzamt nicht zugreifen.

6. Es wird mehr spekuliert. Zwar ist es noch nicht soweit wie Ende der 60iger, als Briefmarken als "Aktien des kleinen Mannes" galten, doch rücken Wert und Wertentwicklung wieder stärker in den Vordergrund als die Befriedigung des Sammeltriebes.


Band- / Netzaufdrucke

Besucher des Tauschtages legen ein Album Bundesrepublik zur Begutachtung vor. Nur der übliche Kram ohne jedes besseres Stück. Einzig die ersten beiden Seiten könnten interessant sein:  Band- und Netzaufdrucke, viele verschiedene, gestempelt.  Sofort erkennbar: Einige Kopfsteher und Doppeldrucke beim Aufdruck. Zwei Spezialisten werden beigezogen. Ein Blick genügt: Stempel echt, trotzdem wertlos, da mit dem üblichen Münchner Stempel nachgestempelt. Rückseiten der Marken: Besitzerzeichen statt Prüfzeichen, das besagt gar nichts. Schräg gegen das Licht: Aufdrucke stimmen nicht, sie sind nicht echt.  Beide Albumseiten wertlose Fälschungen, teuer eingekauft bei Blüm, Goldhahn und Co.


Interview mit Frank S., Statistiker im Ruhestand

Peter:  Herr S., seit 30 Jahren sind Sie Mitglied im Philatelistenverein. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht ?

Frank S.: Nun, ich schlafe 8 Stunden täglich, das macht bei 30 Jahren exakt 10 Jahre Schlaf. Hinzu kommen natürlich 53 Stunden Rasur, und ich war auch durchgehend 152 Tage auf der Toilette.

Peter: Danke für die Antwort, aber uns interessieren mehr die Philatelisten.

Frank S.: Ach so. Also 25 mal im Jahr war ich für 4 Stunden im Verein, somit habe ich exakt 125 Tage im Verein verbracht, durchgehend am Stück, rein statistisch natürlich.

Peter: Hat sich das eigentlich für Sie gelohnt ?

Frank S.: Ja, selbstverständlich, denn durchschnittlich bekomme ich pro Tauschabend 15 Marken oder Belege, also 11.250 Stück insgesamt für meine Sammlung. Außerdem habe ich mich an 90 Käseplatten vergnügt.

Peter: Herr S., Welchen Wunsch haben Sie für die Zukunft ?

Frank S.: Eigentlich habe ich zwei Wünsche: Erstens möchte ich Mengenrabatt bei Spezis, schließlich habe ich im Verein bisher 1500 Liter zu 26.400 DM getrunken, und zweitens brauche ich einen PC für meine Statistiken.

Peter: Herr S., ich danke Ihnen für dieses 1016 Buchstaben umfassende Gespräch.


Was mir sonst noch auffiel

1. Wenn Herr G. einen Beleg von Euch haben will, schaut Euch die Rückseite an ! Irgendetwas Interessantes muß es da geben.

2. Nehmen wir an, ein Beleg steht mit 100 Euros im Katalog und jemand will ihn kaufen. Seine Angebot: Er bietet höchstens 10%, das sind 10 DM. Großzügig umgerechnet sind das 5 Euro. Wenn ich den und den und den und den und den wertlosen Beleg drauflege, würde er eventuell 5 Euro zahlen, aber das wäre zuviel und ob nicht auch 2,50 reichen würden. "DM, Ostmark oder Euro" frage ich.

3. Herr A wurde 50, er bietet Kiloware Brandenburger Tor und Berühmte Deutsche.
Herr B wurde 60 und bietet Kiloware Heuß 1 
Haben wir keinen 70jährigen mit Posthorn ? Oder 120jährigen mit Hindenburg ?


Der Tisch in der Ecke
Oder: wie mir meine Vereinskameraden bei einem Tausch geholfen haben.

Bei meinem Gegenüber sehe ich einen schönen Beleg, ich möchte ihn haben. Schnell haben wir uns über den Preis geeinigt, ich freue mich.

Nicht lange. Mein rechter Nachbar sieht den Beleg und fängt an, sich über die (nach seiner Meinung) nicht exakte Frankatur aufzuregen. Von weiter hinten kommt eine Stimme, die den schief sitzenden Stempel bemängelt. Damit könnte ich noch leben, aber dann kommt ein Herr vom Nebentisch und behauptet allen Ernstes, daß es für die Zeit ein wirklich merkwürdiger Einschreibzettel sei.

Angelockt von der Debatte kommt, natürlich, der Herr Dings, na Sie wissen schon. Ohne den Beleg überhaupt gesehen zu haben tituliert er ihn als "völlig wertlos, Allerweltsware und sehr häufig, vermutlich alter Krüger-Bestand. Was ich denn dafür haben wolle ?". In dem gesamten Stimmengewirr fällt plötzlich der Satz, der alle verstummen läßt: "Ist der überhaupt echt ?" Wer das gefragt hat, kann ich nicht feststellen, ist auch gut so.

Man einigt sich darauf, die Spezialisten um Rat zu fragen. Die halten den Umschlag schräg gegen das Licht, schauen von vorne und hinten, blicken streng durch die Lupe. Flüsternd wird debattiert. Ich werde immer nervöser. Nach langer Zeit dann der Befund: Die Marke hat eine farbige Nummer, es ist das teure Wasserzeichen, der Beleg ist echt und bedarfsgerecht gelaufen, das Porto stimmt und der Einschreibzettel ist eine Notmaßnahme. Ausdrücklich wird hinzugefügt, daß der Stempel ein Reservestempel ist, dessen Verwendung sehr selten sei.

Natürlich hat der Verkäufer das alles gehört und will den Verkauf rückgängig machen, schließlich hätte ich das alles gewußt, und ich wollte ihn über das Ohr hauen, meint er.

Damit bringt er mich in Verlegenheit, denn mir bleiben nur zwei Möglichkeiten: Ich gebe ihm Recht, dann ist unsere Beziehung zutiefst gestört. Oder ich sage die Wahrheit, nämlich daß ich keine Ahnung hatte und daß ich den Brief einfach nur schön finde. Damit gebe ich jedoch zu erkennen, daß ich kein ernsthafter Philatelist bin und von nichts Ahnung habe. Wer gibt soetwas schon gerne zu ?.

Also erinnere ich mich an meinen norddeutschen Dickschädel: Geschäft ist Geschäft. Er hätte halt mehr verlangen müssen, es sei jetzt mein Beleg. Punkt.

Na, hat sich da ein Herr zu meiner Linken aufgeregt. Der muß irgendetwas mit Juristerei zu tun haben, denn er haute mir gleich etliche Paragraphen um die Ohren, vonwegen arglistiger Täuschung, ungerechtfertigter Bereicherung, Ausnutzung der Notlage Hilfloser, unlauteren Geschäftgebaren, Verstoß gegen das Ladenschlußgesetz. Mein zaghafter Einwand, daß wohl auch der Verkäufer gegen das Ladenschlußgesetz verstossen habe, und ob der überhaupt die Einnahme versteuern würde, wurde einfach untergebügelt und als Schutzbehauptung abgetan.

Um die Schilderung abzukürzen: Mit der Polizei bin ich freiwillig mitgegangen, mangels Fluchtgefahr bin ich bis zur Hauptverhandlung auf freiem Fuße. Der Beleg wurde als Beweisstück in Verwahrung genommen.


Danke!

Unser Aufruf stiess nicht auf taube Ohren: Zur Auktion zugunsten des Jahres-Essens gab es viele prächtige Einlieferungen, das Publikum hat begeistert geboten und manch ein gutes Schnäppchen war möglich. Einschließlich geringem Vortrag und einer großzügigen Barspende kamen 370 € zusammen. Verwendet wurde der Betrag für die Damengaben, für 40 Stamperl und als Zuschuß zu einer Käseplatte. Nochmals: herzlichen Dank.


Jahresabschlußfeier

21 Damen, ausreichend männliche Begleitung: das sagt wohl alles über die Teilnehmerzahl. Der Vorsitzende hielt eine ungewöhnlich kurze Rede. Kurz nach 1 Uhr nachts gingen die letzten Gäste. Mein Essen war sehr gut, und wirklich nicht zu teuer. Etliche Anfragen hinsichtlich Sommerfest 2003, Ausfahrten, Glühweinfest und ähnlichem kamen.
Auf der nächsten Jahreshauptversammlung müssen wir uns dann wieder anhören, daß wir ein Philatelistenverein sein sollen, und kein Partyklub. Wenn wir uns ansehen, wie es den Gästen gefallen hat, dann können wir ausgezeichnet mit den Vorwürfen leben.


Weihnachtsfeier

Hiermit laden wir sehr herzlich zu unserer Weihnachtsfeier in das "Sportheim auf der Lände" ein. Der 1. Vorsitzende wird als Weihnachtsmann erscheinen und die Kerzen des Christbaumes anzünden. Die Mitglieder können sich gegenseitig beschenken, doch sollte kein Geschenk den Wert von 10 EUR übersteigen. Wir wünschen Euch einen schönen Abend.

Euer 1. Vorsitzender


Nachtrag

Selbstverständlich wollten wir mit obiger Einladung nicht unsere andersgläubigen Mitglieder diskriminieren, uns ist bewußt, daß nicht alle Religionen und Kulturen einen Christbaum haben und auch nicht zum gleichen Zeitpunkt wie wir Weihnachten feiern.

Nachtrag

Aufgrund zahlreicher Anrufe von Mitgliedern wollen wir feststellen: Selbstverständlich erkennen wir an, daß ein Betrag von 10 EUR eine hohe finanzielle Belastung für Rentner und Pensionäre sowie für Arbeitslose, Auszubildende, Alleinverdienende und Familienväter darstellt. Wir bitten daher, auf das gegenseitige Geschenk zu verzichten.

Nachtrag

Den Wünschen vieler Anrufer folgend werden wir selbstverständlich Raucher und Nichtraucher an getrennten Tischen unterbringen, wobei die Raucher einen Extra-Tisch im Garten bekommen.

Nachtrag

Nachdem sich zahlreiche Vegetarier gemeldet haben, wurde veranlasst, daß es auch ein vegetarisches Menü geben wird. Wir weisen jedoch darauf hin, daß nachgewiesen ist, daß auch Tomaten aufschreien, wenn in sie hineingebissen wird.

Nachtrag

Mehrere schwangere Damen haben darum gebeten, daß sie eine Sitzgelegenheit in der Nähe der Toiletten erhalten. Das wurde eingerichtet.

Nachtrag

Die Anonymen Alkoholiker haben gefordert, einen gesonderten Tisch zu bekommen, um den Anfeindungen durch Satan Alkohol entgehen zu können. Der gesonderte Tisch wurde eingerichtet, möglicherweise ist dadurch jedoch die Anonymität nicht mehr gegeben.

Nachtrag

Nachdem auch Frauengleichstellungsbeauftragte, Tierschützer und Jugendschutzbeauftragte  weitere Wünsche angemeldet haben, haben wir die Weihnachtsfeier abgesagt.

Mit freundlichen Grüßen aus der Nervenheilanstalt
Euer 1. Vorsitzender


Michel Europa-Marken Katalog 2003

Die europäischen Gemeinschaftsausgaben (Europa-Marken) erleben in den letzten Jahren einen wahren Boom. Die Preise haben stark angezogen, insbesondere im Michel 2002. Da die Michelpreise im Ankauf zwischenzeitlich weit überschritten wurden, durfte man mit Spannung auf den neuen Michel 2003 warten.

1. Der Katalog

Michel 2002:   Seiten, Verkaufspreis
Michel 2003:   Seiten, Verkaufspreis

Das entspricht einer Preissteigerung des Kataloges um

2. Die Markenpreise

Starke Veränderungen gab es hauptsächlich bei den postfrischen Marken, die Blocks von Portugal, Azoren und Madeira, die sich teilweise bereits verzehnfacht hatten, sind nochmals um bis zu 50% gestiegen. Auffällig auch Bund und Frankreich, durchgängig ca. 20% plus.
Bei den gestempelten Marken gab es etliche Verschiebungen, die sich unter dem Strich aufhoben. Während einige wenige relativ teure Ausgaben z.B. von Bulgarien um einige Euro fielen, stiegen etliche niedrig stehende Werte um 10 bis 30 Cent, so daß der Jahrgang quasi gleich blieb.

Die stolzen Preisen gelten bis etwa 1985. Die neueren Jahrgänge gibt es noch relativ günstig, obwohl die Auflagen teilweise wesentlich geringer waren als in den "teuren" Zeiten.


Sammelgebiete

Mehr oder weniger zufällig ergaben sich in letzter Zeit mehrere Gespräche mit Vereinsmitgliedern, die alle den gleichen Tenor hatten: Die Kosten der Sammelgebiete und die Ausuferung durch sehr viele Neuausgaben.

Nun, meine seit vielen Jahren vertretene Ansicht, daß jeder in erster Linie das sammeln sollte, was ihm Spass macht, diese Ansicht vertrete ich weiterhin. Gründe für eine Ausuferung gibt es viele, man kommt günstig an einen Posten, der eine Basis für einen neuen Bereich bietet und es gibt ständig neue Ausgaben, die noch irgendwie zum Sammelgebiet passen. Beispiele: Europa-Marken 1956 Start mit 6 Ländern mit 13 Briefmarken. Heute: 62 Länder mit 111 Briefmarken. Oder Bund: vom Anfang bis 31.12.1956   wurden 138 Marken ausgegeben, vom 7.9.1991 bis 31.12.1998 sind 469 Marken erschienen. Zusätzlich hunderte Besonderheiten wie Heftchenmarken, Zusammendrucke, Bogen-/ Rollenmarken, Selbstklebende usw usw.

Was kann man tun ?

Allgemeine Regeln kann und soll es nicht geben. Aber Überlegungen:

Habe ich mein Sammelgebiet exakt eingegrenzt ?
Ist diese Eingrenzung derzeit noch sinnvoll ?
Ist unter Berücksichtigung meiner finanziellen Möglichkeiten und meiner Beschaffungsquellen eine weitere Vertiefung des Sammelgebietes möglich ?
Wie sieht es mit Unterbringungsmöglichkeiten aus ?
Kann ich das Gebiet noch weiter eingrenzen ?
Halte ich mich auch an diese Eingrenzung ?


Vor etlicher Zeit wurde bereits schon einmal auf diese Problematik hingewiesen. Der Rat damals: Statt Neuheiten zu kaufen lieber das Sammelgebiet abzuschließen und z.B. die Bundsammlung durch Bedarfsbelege aufzulockern. Würde Spass machen und wenig kosten. Wer sich daran gehalten hat, kann sich heute freuen, er braucht nur in den neuen Briefe-Katalog zu schauen.


Vorsicht, Finanzamt

Nach diversen Presseberichten verdichtet sich: Das Finanzamt möchte sich am Erlös von Verkäufen beteiligen. Geplant ist eine Abgeltungssteuer von 15% auf Verkaufserlöse, die 500 EUR im Jahr übersteigen. Ausnahmen soll es nur für den gelegentlichen Verkauf von Gütern des täglichen Gebrauches geben. Wer also seine gebrauchte Waschmaschine verkauft, braucht sich keine Sorgen zu machen. Vorsichtig muß jetzt jedoch jeder sein, der Sammlerstücke, also auch Marken, Belege, Ansichtskarten oder ähnliches, verkauft. Wobei es bestimmt noch eine Menge Klärungsbedarf gibt: Angenommenes Beispiel: Ich kaufe mir für 1000 EUR Bund-Bogenmarken. Nach einem Jahr verkaufe ich sie für 1500 EUR. Meinen Freibetrag habe ich anderweitig ausgeschöpft. Muß ich nun 1500 EUR versteuern = Verkaufserlös ? Weil es nun Sammlerstücke sind ? Oder muß ich gar nichts versteuern, weil es sich um den gelegentlichen Verkauf von Gütern des täglichen Gebrauches ( =frankaturgültige Briefmarken) handelt ? Hat der Käufer die Dinger zum Verkleben gekauft, oder will er sie in seine Sammlung tun ? Trotzdem, Vorsicht und das Sammeln von Kauf-Belegen kann nicht schaden.