1 / 2005

Rundschreiben 1 / 2005

Inhalt:
Vorwort
Tauschabende
Vereinsbeitrag
Das Vererben von Briefmarken
Philatelistische Sensation
Neue Stempelformen
Jugendgruppe
Briefmarken-Kataloge
Brucker Bauernregel
Impressionen einer Ausstellung
Ausstellung Gröbenzell
Moderne Raritäten
Personifizierte Briefmarken
Marktbericht
Jahresabschluß
Post von Klaus Ederer
Erhebende Momente
1-Rahmen-Auststellungen
Neuigkeiten vom Landesverband
Wir trauern um
Termine

Die erwähnte Beilage ”Philatelistische Begriffsbestimmungen” finden Sie unter “Wissenswertes” - “Begriffsbestimmungen”               - Bitte hier anklicken!

Blatt aus der Jugendgruppe
(Ausschnitt)
 

Vorwort

Einige (gute) Vorsätze haben wir für 2005, wenn Sie dieses Rundschreiben in den Händen halten, ist der erste bereits verwirklicht, dass wir wieder einmal die Philatelie in den Mittelpunkt rücken wollen und uns (zumindest im Rundschreiben) weniger mit EDV oder solch unerfreulichen Themen wie Landesverbandsvorsitzenden beschäftigen werden. In diesem Heft also querbeet die neuen Stempel bei der Post, unser Kommentar zu dem Preisirrsinn, den die Firma Michel bei ihren Katalogen betreibt, einige Gedanken zum Vererben einer philatelistischen Sammlung, Neuigkeiten zum Marktgeschehen, Abbil- dungen aus der Jugendgruppe. Natürlich darf ein Bericht zur Jahreshauptversammlung nicht fehlen, schließlich ging es um Beitragserhöhung und Belebung der Tauschabende.

Als Beilage ist dieses Mal ein philatelistisches Wörterbuch enthalten, nicht irgendeines, sondern das offizielle vom Bund Philatelistischer Prüfer. In dieser Form gibt es das nirgendwo, außer im Philatelistenverein Fürstenfeldbruck.

Unsere Bitte an unsere Mitglieder: Bitte bleibt / werdet gesund! Krankenbesuche wollen wir möglichst wenige machen, und an den Tauschabenden soll es andere Themen geben als die ständige Fragerei, wie es dem oder dem gesundheitlich geht.

Wenn wir schon bei dem Thema sind: Martin ist wieder daheim, er macht Fortschritte, es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis er zumindest kurzzeitig am Schreibtisch sitzen kann. Er hat rd. 30kg abgenommen und hat ein Ziel: Teilnahme an unserem Sommerfest.

Apropos Vereinsabende: Manchem Mitglied möchten wir gerne nochmals mitteilen, dass wir uns jeden 2. und 4. Dienstag im Monat auf der Lände treffen.

Bitte das baldige Ausfüllen und Abgeben von beiliegendem Zettel wegen Mitgliedschaft im Landesverband nicht vergessen.

So, und nun wie immer der bisher meist erfolglose Aufruf: Reaktionen / Kommentare zu diesem Rundschreiben herzlich willkommen, ebenso Beiträge zum nächsten.

Tauschabende

Alle sind mit der Geselligkeit sehr zufrieden. Berechtigte Kritik gibt es an der philatelistischen Ausbeute: Weniger Tauschmaterial, bekannte Alben der Tischnachbarn, nachlassende Qualität bei den Auktionen etc.

Das Übel seid ihr Brucker Mitglieder selbst: Jeder kommt, setzt sich auf seinen Stammplatz, packt sein Material aus, hat den gleichen Nachbarn und den gleichen Gegenüber wie seit 20 Jahren. Die Tauschalben seiner Nachbarn kennt er in- und auswendig, er bestellt das gleiche Getränk wie immer. Er wird nie erfahren, was auf anderen Tischen passiert, was dort angeboten wird oder gesucht wird.

Seit 29 Jahren bin ich dabei. Gerne. Ich habe ein Anrecht auf meinen Platz, trinke meine zwei Spezi, kenne die Fehllisten meiner Nachbarn besser als meine eigenen. Was Lutz heute dabei hat, was am Maisacher Tisch passiert, was Werner sammelt, was Fritz fehlt, das sind für mich fremde Welten. 180 gefüllte Alben stehen daheim im Regal, die ganze Welt wohlsortiert. Mitbringen brauche ich davon nichts, meine drei Nachbarn sammeln Frankaturbesonderheiten, Plusbriefe und Einzelfrankaturen Deutsches Reich. Warum soll ich also Australien, Kanada oder Bund-Formnummern mitschleppen?

Die Auktionen stören mich inzwischen maßlos. Seit Urzeiten habe ich kein Los mehr gesehen, das mich interessieren könnte. Zuviel Schrott-Einlieferungen, keine Bietergefechte, keine Stimmung. Ausnahme: Die Auktion zugunsten Weihnachtsfeier: Klasse Material, klasse Stimmung, faire Preise, Chance auf Schnäppchen, habe gut eingekauft.

Also, was muss geändert werden?

  • Rafft euch auf, werft eure Gewohnheiten über Bord! Der erste, der kommt, setzt sich hin, der nächste daneben! Die Tische werden also aufgefüllt.
  • Steht mal auf und schaut woanders!
  • Bringt euer Tauschmaterial mit und legt es offen vor euch hin
  • Bereitet Auktionslose vor! Die Auktionen werden nur noch 3x im Jahr stattfinden, in diesem Jahr im März, Juni, September und zusätzlich die Spendenauktion im November zu Gunsten der Jahresabschlussfeier. Einlieferungs-Formulare werden rechtzeitig verteilt.

Vereinsbeitrag

Das Jahr 2004 haben wir ausgeglichen abgeschlossen. Aber: Enthalten waren 655,- € Einnahmen, die uns dieses Jahr fehlen. Unsere Kataloge sind weitgehend veraltet. Im Jahr 2005 stehen 900,- € Ausgaben Einnahmen von 540,- € gegenüber.

Nach ausführlicher Diskussion verschiedenster Alternativen im Vorstand und auf der Mitglieder-Versammlung wurde einstimmig beschlossen:

Der Jahresbeitrag ab 2006 beträgt:

1. Für Mitglieder, welche die Leistungen des LV/BdPh in Anspruch nehmen wollen, 25,- €.

2. Für Mitglieder, die auf die Leistungen von LV/BdPh verzichten, weiterhin 20,- €.

Erläuterungen dazu:

Der Verein muss für jedes Mitglied 14,- € an den Landesverband abführen. Dafür erhält das Mitglied:

  • verbilligten Eintritt zu philatelistischen Veranstaltungen.
  • Rechtsschutz im Briefmarkentausch.
  • die Landesverbands-Nachrichten.
  • die Zeitschrift "Philatelie".

Viele unserer Mitglieder sind jedoch gleichzeitig Mitglieder in anderen Vereinen, brauchen den LV also nicht mehrfach, oder sie haben kein Interesse an der "Philatelie", andere sind reine Fördermitglieder oder der Ehepartner ist bereits Mitglied im LV.

Dieser Gruppe von Vereinsmitgliedern wird die Möglichkeit geboten, zu einem reduzierten Beitrag bei uns zu bleiben.

Wer weiterhin die Leistungen des Landesverbandes haben möchte, zahlt 5,- € mehr als bisher und erhält vom Verein einen Zuschuss von 9,- €, denn sein Beitrag an den LV beträgt ja 14,- €.

Damit können wir wohl alle leben: Die einen erhalten für 5 € im Jahr die "Philatelie" und die LV-Nachrichten, die anderen zahlen den gleichen niedrigen Beitrag wie bisher, und dieser Beitrag verbleibt in voller Höhe im Verein.

Beispielrechnung aus Sicht des Vereines
 
2005:

Beitragseinnahme:
Abführung an den Landes-
verband / BDPh:
Vereinsetat (bei 900 € Bedarf):

 90 Mitglieder  x 

 -90 Mitglieder  x 
 

20,- € =

14,- € =
  

1800,- €

1260,- €
  540,- €


2006:
Verzichten z.B. nur 20 Mitglieder auf Leistungen des LV, ergäbe sich folgende Rechnung:

Beitragseinnahme:
Beitragseinnahme:
Abführung an den Landes-
verband / BDPh:
Vereinsetat (bei 900 € Bedarf):

 70 Mitglieder  x 
 20 Mitglieder  x 

 -70 Mitglieder  x 
 

25,- € =
20,- € =

14,- € =
 

1750,- €
400,- €

  980,- €
1170,- €


Weitere Vorgehensweise:

Wer auf die Leistungen des Landesverbandes verzichten möchte, möge beiliegendes Formular schnellstmöglich ausgefüllt zurückgeben. Er zahlt in 2006 wie bisher nur 20,- € Beitrag

Bei denjenigen Mitgliedern, die das Formular nicht zurückgeben, gehen wir davon aus, dass sie weiterhin die "Philatelie" und LV-Nachrichten erhalten wollen und bereit sind, dafür 5 € Mehrbeitrag zu zahlen.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen: Die Mitgliedschaft im Verein bleibt mit allen Rechten und Pflichten von der Entscheidung unberührt!

Das Vererben von Briefmarken

Opa ist verstorben. Opa war nie reich, Opa hatte viele Jahrzehnte Briefmarken gesammelt. Die Erben machen sich große Hoffnung auf eine schöne Erbschaft. In Wirklichkeit ist bereits Enttäuschung und Ärger vorprogrammiert:

1.  Der Wert eines Nachlasses

Der Wert von philatelistischem Material lässt sich nie genau beziffern, denn es gibt dafür keine allgemeingültigen Bewertungsregeln. Sind es die 1000 €, die der Auktionator zähneknirschend für den gesamten Nachlass bietet? Mit gewisser Berechtigung: ja, er geht ein Risiko ein, auf schlecht verwertbarem Material sitzen zu bleiben. Er hat Kosten bis zum Verkauf (Zins, Katalog, Lager, Personal), und Gewinn will er auch noch machen.

Oder liegt der Wert bei 15.000 €? Genauso: ja, denn dieser Betrag ließe sich bei einer Auflösung durch einen Sammler erzielen, der seine Arbeitszeit nicht rechnet, der den Posten bestmöglich durchsieht und verwertet, und sei es im Klein-Klein-Verkauf im Verein oder auf Tauschtagen.

Bei der Taxierung von Nachlässen sind regelmäßig die gleichen Bestände zu finden: Hortungsbestände der beliebten Sammelgebiete, also Bund, Berlin, Österreich. Oftmals in großen Mengen, 800x Adenauerblock, 70.000 DM Nominale ab 1969 bis Ende DM-Zeit. Fußballweltmeisterschaft 1974 in zwei herrlichen Sieger-Alben. Dutzende Alben West- und Osteuropa-Dubletten. Ein Umzugskarton mit lauter Schachteln, Tüten, Umschlägen. Ersttagsblätter Bund und Berlin in passenden Alben mit Schuber, etliche komplette Jahrgänge. Da steckt ein verschwundenes Vermögen im Nachlass. In einem konkreten Fall hat ein derartiger Nachlass eine Familie zerstört, denn das eine Kind bekam die Briefmarken, das andere Bargeld. Erst als die Marken verkauft werden sollten, stellte sich heraus, dass der Erlös nur einen Bruchteil der Anschaffungskosten ausmacht. Der Erbe der Briefmarken fühlte sich benachteiligt, es kam zum (erfolglosen) Rechtsstreit, was dem Familienfrieden nicht gerade zuträglich war.

In einer stark spezialisierten Sammlung kann ein Vermögen stecken, jedoch ist auch hierbei die Bewertung schwierig, denn es muss ein Käufer gefunden werden. Nur, wer wird die Sammlung kaufen? Derjenige, der sich auf das gleiche Gebiet spezialisiert hat, der will nur ein paar wenige Stücke, um seine Sammlung zu ergänzen. Wer mit dem Gebiet anfangen will, wird wohl wenig Interesse daran haben, ein praktisch komplettes Gebiet zu kaufen.

Und wie sieht der Sammler den Wert seiner Bestände selbst? In der Regel dürfte er den Wert seiner Sammlung sehr hoch ansetzen. Da mag irgendwie eine Rechtfertigung mitschwingen, schließlich hat er so manchen Betrag für sein Hobby ausgegeben, und wer gibt schon gerne zu, dass er sich verspekuliert hat, dass er Fehlkäufe gemacht hat, dass er zuviel bezahlt hat, weil er ein Stück unbedingt haben wollte ...? Die Realität ist doch eine andere: Da gehen Sammler mit dicken Briefalben zum Tauschtag. Ordentliches Material, fair ausgepreist. Und der wirkliche Wert? Wie viele Stücke hat er denn von seinen 200 Belegen verkauft? Zehn? Ist also sein Material gut verkaufbar?

2.  Aspekte der Nachlass-Auflösung

In einem langen Sammlerleben hat sich viel angesammelt. Die Witwe zieht in eine kleinere Wohnung, sie braucht Platz. Das Erbe soll gerecht verteilt werden. Sicherlich, jeder Sammler glaubt, dass sein Sohn oder sein Enkel das Werk fortsetzen wollen und werden. Doch der Sohn will lieber die Schulden vom Häuschen bezahlen und der Enkel träumt vom Golf GTI. Da kommt die Erbschaft gerade recht. Mit einer Briefmarkensammlung ist keinem gedient. Also soll der Bestand verwertet werden. Als potentielle Abnehmer bieten sich an:

   a) Sammler
   b) Auktionsfirmen
   c) Händler
   d) Kommissionär

Der Sammler wird den Bestand daraufhin betrachten, was er selbst für seine eigene Sammlung gebrauchen kann, und was verkäuflich ist. Ohne Berechnung seiner Kosten oder Arbeitszeit wird er dementsprechend sein Gebot abgeben.

Die Aktionsfirma wird entweder den Posten auf eigene Rechnung übernehmen, dann muss sie im Ankauf den niedrigstmöglichen Preis bieten, schließlich besteht die Gefahr, auf Resten sitzen zu bleiben bzw. sie verramschen zu müssen. Oder der Auktionator übernimmt den Posten in Kommission. Dann kann er Versprechungen über mögliche Auktionserlöse machen, er geht kein Risiko ein, denn werden die Wunschbeträge nicht erreicht, kann er die Ware wieder zurückgeben, seine Gebühren kassiert er trotzdem.

Der Händler hat Kosten, also wird er immer versuchen, den geringstmöglichen Einkaufspreis zu zahlen. Er muss mit einer Spanne von weit über 50% kalkulieren.

Der Kommissionär hat ein Interesse: Sein Einkommen. Da es sich prozentual aus dem Erlös bemisst, wird er alles versuchen, ein möglichst hohes Verkaufsergebnis zu erzielen. Damit dürften die Erben am besten bedient sein.

3.  Vorschläge

Farbige Aufkleber könnten viele Probleme lösen: Alle Alben mit rotem Aufkleber soll Erbe 1 bekommen, alle Alben mit blauem Aufkleber sollen an Erben 2 gehen, der gesamte Rest durch (Namen) bestmöglich verwertet werden, der Erlös fällt in die Erbmasse.

"Selbstbedienung" einzelner Erben würde so verhindert. Gezielt können einer bestimmten Person die Sammlungsteile zugedacht werden, die man für willens hält, die Sammlung fortzuführen. Die, meist umfangreichen, Reste kann man auf diese Weise an eine Vertrauensperson geben, die diese zu Geld macht. Damit die Vertrauensperson ein persönliches Interesse daran hat, bestmögliche Ergebnisse zu erwirtschaften, sollte man einen Provisionssatz festlegen. Wenn er z.B. 20% vom Erlös behalten darf, wird jeder versuchen, das Maximum zu erzielen.

4.  Rechtliche Aspekte

Über 75% des Vermögens kann frei per Testament verfügt werden, die restlichen 25% entfallen immer auf die Pflichtteils-Ansprüche. Beispiel: Der Erblasser hat Sohn und Tochter. Er vermacht alles seiner Tochter. Der Sohn besteht auf seinem Pflichtteil und klagt. Über 75% konnte der Verstorbene frei bestimmen, in diesem Falle gehen sie also an die Tochter, die restlichen 25% werden unter den gesetzlichen Erben geteilt, dem Sohn werden also 12,5% zugesprochen, zahlbar in Bargeld. Bei gerichtlichen Erbauseinandersetzungen muss immer in Bargeld abgefunden werden.

Grundsätzlich kann (unter Berücksichtigung der Pflichtteilsansprüche) völlig frei über den Nachlass bestimmt werden. Diese Verfügung kann allgemein erfolgen ("Meine Wertsachen bekommt die Aktionsgemeinschaft zur Rettung indonesischer Eisbären e. V., der Rest ist dem Brucker Wertstoffhof zuzuführen"), oder man kann konkrete Vorschriften machen: "Meine Taschenuhr bekommt Paul Müller, mein Auto ..., mein Sparguthaben ..., usw."
 

Philatelistische Sensation
 


Helle Aufregung herrscht am Markt, hat man doch tatsächlich ein zweites Exemplar der Audrey-Hepburn-Marke gefunden! Sie wird für 20.000 € Ausruf in einer Auktion erscheinen.

Ich brauche ganz dringend ein Exemplar für meine Kuriositätensammlung. Denn anhand dieser Marke kann man deutsche Gründlichkeit eindrucksvoll belegen:

Gründlich versagt haben alle mit der Schaffung befassten Organe, denn sie hatten versäumt, die Erlaubnis der Erben der Künstlerin einzuholen

Gründlich versagt hat der Kunstbeirat, denn eine genussvoll rauchende Frau zu würdigen passt extrem schlecht in eine Zeit der Anti-Raucher-Aktionen.

Gründlich versagt hat die Dienstaufsicht im Bundesfinanzministerium. Da unterschlägt ein Spitzenbeamter dienstliche Briefmarken um seine Privatpost zu frankieren. Und niemand merkt es.

Gründlich versagt hat die Post, sie hat für die Briefe keine Nachgebühr verlangt, obwohl sie nicht mit frankaturgültigen Marken versehen sind.

Das sind doch wohl genügend Gründe, den Papierschnipsel als sammelwürdig anzusehen, oder? Wenn auch nur für eine Kuriositätensammlung.

Neue Stempelformen

Ab sofort sind weitere Stempelformen möglich, des weiteren sind sehr viele Bestimmungen über Beschriftungen geändert worden, so entfallen z.B. die Stundenangaben. Alle Details würden den Rahmen dieses Rundschreibens sprengen, wer mag, kann nähere Informationen in der DBZ 2/2005 nachlesen. Hier also nur die neuen Stempelformen:
 


Jugendgruppe

Auf dieser und der nächsten Seite zwei Beispiele dafür, was Herr Schweitzer und die Jugendgruppe mit viel Kreativität gestalten:
 


Briefmarken-Kataloge

Michel Junior 2005

Bei gleichem Umfang wurde der Preis um 7% auf 14,80 € erhöht. Nach eigenen Angaben hat sich die Zahl der Abbildungen um 2300 erhöht, wo die herkommen sollen, ist schleierhaft, schließlich sind nur rund 60 Marken neu erschienen. Ebenso durch nichts belegt ist der reißerische Hinweis auf 2000 gestiegene Preisnotierungen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen (Posthornsatz gestempelt, "Europa"- und "Sport" - Ausgaben sowie Selbstklebende hat sich praktisch nichts getan.

DNK Deutschland (Leuchtturm-Verlag)

Trotz größerem Umfang ist der Preis von 12,20 auf 9,95 gefallen. In diesem Katalog sind auch viele Gebiete enthalten, die man im Michel-Junior vergeblich sucht, z.B. Altdeutschland, Memel, Saar, Danzig, Besetzungsausgaben usw. Außerdem findet man Farb- und Zähnungsvarianten, Sonderganzsachen, Numisblätter und vieles mehr. Bei den neueren Marken liegt das Preisniveau des DNK bis zu 20% unter Michel, ist also realistischer.

Michel UNO Spezial 2005

War früher sozusagen kostenlos im CEPT-Katalog enthalten, kostet heute 34,80 €. Ob die nunmehr farbigen Abbildungen den Preis rechtfertigen, mag jeder selbst entscheiden.

Michel CEPT 2005

Der Preis des Kataloges stieg von 21,80 auf 34,80 €, nunmehr sind die Marken farbig abgebildet. Die Preise für dieses Sammelgebiet sind wiederum erheblich gestiegen. Ob diese Tatsache auch eine Preissteigerung des Kataloges um satte 60% rechtfertigt, muss stark bezweifelt werden.

Michel Russland Spezial 2005

Mit diesem Werk für 54 € setzt der Michel-Verlag den Trend zu Spezialkatalogen fort, in Planung ist auch ein Spezial-Katalog Sowjet-Union für die Jahre 1923-1992, die in obigem Werk nicht enthalten sind.

Kommentar:

Es wird zum Luxus, Michel-Kataloge zu kaufen. Die aberwitzigen Preiserhöhungen für die Kataloge in der Vergangenheit setzen sich nicht nur fort, sie beschleunigen sich noch. Der CEPT-UNO-Katalog 2002 hat nach saftiger Preiserhöhung damals 19,40 € gekostet, heute sind 69,60 € aufzuwenden, bei nun drei Jahrgängen mehr. Inhaltlich hat sich die Qualität der Kataloge, abgesehen von den nunmehr farbigen Abbildungen, erheblich verschlechtert, aus den normalen Katalogen wurden viele Notierungen entfernt, stattdessen finden sich nur noch Hinweise auf die Spezialkataloge der betreffenden Länder. Wie zu erfahren war, sind die Auflagen der Michel-Kataloge in den letzten Jahren sehr stark zurück gegangen. Bleibt zu hoffen, dass der Verlag endlich mit einer Umkehr seiner Preispolitik reagiert. Reißerische falsche Aussagen wie beim neuen Junior lassen die Frage aufkommen, ob sich dieser Stil nur auf die verkaufsfördernden Maßnahmen beschränkt, oder ob auch am Inhalt manipuliert wird.

Als Alternativen bieten sich die Kataloge anderer Anbieter an, der Inhalt z.B. beim DNK ist wesentlich umfangreicher, und dieses bei einem erheblich geringeren Preis. Länderkataloge von Borek oder Philex sind relativ günstig zu haben und reichen allemal aus. Die Spezialisten sollten ohnehin ihren eigenen Literaturbestand haben, so leistet mir beispielsweise mein DDR-Universal-Katalog ausgezeichnete Dienste, er ist für wenige Euro antiquarisch zu beschaffen und ist inhaltlich dem Michelkatalog weit überlegen. Ein uralter Michel Deutschland Spezial reicht aus, um sich mit den Besonderheiten zu beschäftigen. Zum Einsortieren von Briefmarken reichen alte Kataloge. Für die Wertermittlung bei besseren Stücken sind Auktionskataloge /-Ergebnislisten  ohnehin eine wesentlich realistischere Informationsquelle als irgendwelche Katalogwerte. Warum also bei diesen Preisen neue Kataloge kaufen?

Zu vielen Sammelgebieten  gibt es Fachliteratur im Vereinsbestand, wir haben ein Literaturverzeichnis!  Braucht man gelegentlich neuere Informationen, weil man Neuheiten einsortieren will, bestimmte Marken kaufen oder verkaufen will, dann kann man sich die aktuellen Kataloge im Verein ausleihen, kostenlos.

Brucker Bauernregel

Regnet es im Mai, ist der April vorbei

Impressionen einer Ausstellung

Im Münchner Rathaus wurde ein Briefmarkensalon eröffnet. Anlass war das 100jährige Bestehen des Münchner Briefmarken-Clubs, einem elitären Kreis ganz besonderer Philatelisten, viele Autoren und Prüfer sind oder waren Mitglieder im Club, auch der Stifter der Philatelistischen Bücherei ist in der Ahnengalerie zu finden. Die ehemalige Kassenhalle des Rathauses ist ein hervorragender Rahmen für eine Ausstellung, absolut zentral gelegen. Vor viel Publikum hält OB Uhde eine launige Rede, er selbst hat in der 1. und 2. Klasse Grundschule gesammelt, dann jedoch mangels Profit das Hobby eingestellt. Er sieht München als Hauptstadt der deutschen Philatelie, wegen IBRA, Briefmarkenmesse, Philatelistische Bücherei, dieser Ausstellung.

Hochrangige Vertreter des Bundes Deutscher Philatelisten und des Landesverbandes waren anwesend und hielten erfreulich kurze, jedoch prägnante Reden. Wie üblich fehlte der 1. Vorsitzende des LV. Hinterher gab es ausreichend Häppchen und Getränke.

Herrliche Objekte wurden präsentiert. Philatelistisches Material der feinsten Art. Besonders faszinierten mich einige Rahmen mit Belegen der Ionischen Inseln aus der Zeit um 1860. Extrem selten, Zeugnisse der politischen und postalischen Verhältnisse. Traumhaft schön.

Jedoch war die Beschriftung der Blätter eine Zumutung für den Betrachter: Rechtschreibfehler zuhauf, kaum Hinweise auf die Besonderheit gerade dieses Beleges. Stattdessen dicke Hinweise auf die Vorbesitzer: ex Borroughs, ex Boker, ex, ex, ex. Auf manchen Blättern gleich mehrfach. Der Aussteller hätte gleich dazuschreiben können: "Dieser Beleg hat mich ein Vermögen gekostet". Schade, dass die herrlichen Objekte dermaßen primitiv dargeboten wurden.

Ausstellung Gröbenzell

Vom 24.-26.6.2005 findet in Gröbenzell eine Werbeausstellung statt, an der wir uns gerne beteiligen können. Es geht um Exponate, die interessierte Anfänger ansprechen sollen. Wie viele Rahmen wir bestücken können, erfahren wir rechtzeitig.

Moderne Raritäten

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 gab es auf den österreichischen Postämtern keine Sondermarken zu kaufen, sie sollten ausschließlich über die Versandstelle verkauft werden. Begründet wurde diese Entscheidung mit Kostenersparnis.

Man hat schnell eingesehen, dass diese Idee nicht gerade den Absatz der Marken gefördert hat und diesen Schritt wieder rückgängig gemacht.

Entsprechend selten sind Belege mit den Sondermarken, die in der ersten Hälfte des Jahres 2002 erschienen sind. Auf Auktionen erzielen sie bereits sehr ansehnliche Preise. Man sollte die Augen offen halten.
 


Personifizierte Briefmarken

Wäre doch ein netter Spaß bei uns: Tausche zwei Merkel gegen einen Stoiber. In Österreich machen Politiker bereits Wahlkampf mit Briefmarken, die ihr Konterfei tragen. Bei uns wird es wohl auch nicht mehr lange dauern, warum sollte sich die Post dieses lukrative Geschäft entgehen lassen? Die Belegschaft kann ihrem Chef eine Überraschung zum Firmenjubiläum machen, ein Landesverband seinen Vorsitzenden ehren, meine Frau wüsste, was sie mir zum Geburtstag schenken kann.

Derzeit prüft der Arbeitsminister, ob er den Herrn Hartz IV in großen Mengen auf personifizierte Marken drucken lassen soll, schließlich kennt jeder den Namen, aber die allerwenigsten das passende Gesicht dazu. Das Bundeskriminalamt hat bereits bestätigt, dass es den flüchtigen Holger Pfahls wesentlich eher gefunden hätte, wenn man sein Fahndungsphoto auf personifizierten Marken weltweit verbreitet hätte.

Der bayerische Innenminister forderte, dass von allen Straftätern in Bayern personifizierte Briefmarken in Umlauf gebracht werden müssen, schließlich habe man der Bevölkerung gegenüber die Pflicht, sie vor den bösen Onkels zu warnen. Dass dutzende gerichtsbekannte CSU-ler (Tandler, Wiesheu, Schreiber, Strauß, Pfahls, Goppel usw. usw.) schärfstens protestiert haben, wurde von Minister Beckstein als übertriebene Reaktion abgetan, schließlich müssten sie nach den neuesten Bestimmungen ihren genetischen Fingerabdruck abgeben, da würde es auf eine Abbildung auch nicht mehr ankommen.

Eine Findungskommission aus CDU und CSU versucht derzeit, den Streit zwischen Frau Merkel und Herrn Stoiber zu schlichten, wer von den beiden als Kanzlerkandidat das Anrecht hat, auf einer personifizierten Briefmarke zu erscheinen. Ministerpräsident Koch hat sich selbst als Kompromiss vorgeschlagen.

Die Bundesregierung betrachtet die personifizierten Briefmarken als eines der wichtigsten Reformvorhaben dieser Legislaturperiode, die Ministerpräsidenten der Neuen Bundesländern fordern einhellig Zuschlagsmarken.  Die Grünen bestehen darauf, dass aus Gründen der Nicht-Diskriminierung Männer und MännerInnen gleich behandelt werden. Für ihre Leitfigur, Joschka Fischer, braucht man wegen des Leibesumfanges ein besonders großes Format, nun sucht man eine dicke Frau...

Natürlich lässt sich mit der Riege deutscher Künstler Umsatz erzielen. Zahnlose Marken für alle Heino-Fans, retuschierte Marken mit dem Hellweg-Duo, schleimiges Gummi bei Dieter Bohlen, Ausbuchtungen am Markenrand bei Dolly Buster, ein Riesenblock mit Otfried Fischer, ach, was könnte die deutsche Post für tolle Geschäfte machen, wenn man endlich personifizierte Briefmarken hätte ...

Marktbericht

Bei Harmers in New York wurde ein sehr umfangreicher (bisher unbekannter) Hortungsbestand mit deutschem Material versteigert. Beispiele: Reich Block 5 - 9 und 11 je per 100 Stück, Reich MiNr. 492 (Hindenburg Höchstwert) 204 Stück, All. Gemeinschaftsausgaben MiNr. 969-970 (Hann-Messe) 700 Zusammendrucke, Block 12A/B 115 Sets, DDR MiNr. 311-314 1.000 Sätze, Marx-Blocks 700 komplette Vierersets, Franz. Zone mehr als 700 Blocksortimente Rotes Kreuz und Freiburg, Bund 113 - 115 2.000 Sätze, Berlin Köpfe (MiNr. 91-100) 500 Sätze, usw., usw. Dieses ist nur ein kleiner Ausschnitt. Der gesamte Posten brachte einen Gesamt-Zuschlag von rd. 1,3 Mio. US-$

Ob der Markt diese Mengen verdauen wird, und welche Auswirkungen sich auf das Preisgefüge ergeben werden, bleibt abzuwarten. Gerade bei den derzeitig stark sinkenden Preisen für viele Gebiete (Bund, DDR, Berlin) dürften diese Mengen den Trend nach unten eher noch beschleunigen.

Selbstklebenden vom Bund sind angeblich gesucht. Sie sollten jedoch in ausreichenden Mengen im Markt vorhanden sein. Vielleicht versucht man wieder einmal, uns ein angebliches lukratives Sammelgebiet näher zu bringen.

Wegen der schier endlosen Menge an personifizierten Marken in Österreich erschließt sich hier kein neues Sammelgebiet. Alles, was angeboten wird, ist rein spekulativ, ein Beleg als Muster sollte reichen.

Bei Henker und Kirstein lagen im Dezember Bund, Berlin, Österreich und Vatikan wie Blei. Herrlichste Bundsammlungen wollte selbst zu Spottpreisen (weit unter 10% Michel) niemand haben. Ein Karton mit 3000 Belegen, davon jedoch die Hälfte billigste Schmuck-FDC Bund, der Rest Querbeet ohne auffällige Prachtstücke, Ausruf 80,- €, mein Gebot war 170,- €, zugeschlagen für 700,- €.

Jahresabschluß

Organisatorisch lief es anders, als geplant. Eigentlich sollte jeder sofort sein Essen bestellen, damit wir es gegen 20 Uhr alle gleichzeitig serviert bekommen. Selbstverständlich kam ich eine Viertelstunde vor dem offiziellen Termin an, schließlich muss man ja schauen, ob die Tische so stehen, wie gewünscht, ob dekoriert ist, ob genügend Speisekarten ausliegen, usw.

Aber, nichts klappte so, wie geplant, ich konnte froh sein, überhaupt noch einen Sitzplatz zu bekommen, die ersten hatten bereits ihr Essen vor sich stehen, irgendeinem Herdentrieb folgend waren wohl alle etliche Zeit vor dem offiziellen Termin gekommen, einige offensichtlich sogar Stunden.

Innerlich musste ich kräftig grinsen, als einige vorschlugen, dieses Mal keine Schnapsrunde nach dem Essen auszugeben, mehrere andere jedoch mehrfach nachfragten, ob es denn dieses Mal keine Runde Ouzo geben würde. Nichts gab es.

Nur Ralf Reiter und ich wussten, dass alle Getränke auf Rechnung der "Feier-Kasse" gingen. Als der Etat  gegen 23 Uhr verbraucht war und verkündet wurde, dass ab sofort alle Getränke bezahlt werden müssen, war das Geschrei groß. Jeder meinte, er hätte wesentlich mehr getrunken, wenn er gewusst hätte, dass es schon den ganzen Abend Freigetränke gab. Genau deshalb hatten wir nichts verraten, jeder sollte sich so verhalten, wie er sich immer verhält. Offensichtlich war unsere Idee gut angekommen, denn zu sehr vorgerückter Stunde debattierte eine ganze Gruppe über die Frage, was es denn Ende 2005 für eine Überraschung geben würde, ob dann vielleicht das Essen frei sei, oder ob es wieder Zuschüsse geben würde, oder ob wieder die Getränke frei sein würden. Leute, wartet ab!

Übrigens: Wir waren gut 40 Leute, offensichtlich haben sich alle wohlgefühlt, zumindest gab es keinerlei Beschwerden. Nochmals ganz herzlichen Dank allen, die durch ihre Spenden und ihr Engagement diesen schönen Abend ermöglicht haben.

Zweckgebunden für unsere Feiern sind 2004 fast auf den Cent genau 900,- € eingegangen, jetzt haben wir noch einen Restbestand von 3,55 €.

Post von Klaus Ederer
 


Erhebende Momente

Manchmal ist es wirklich schwer, Vorsitzender eines Philatelistenvereines zu sein, sehr schwer. So zum Beispiel Ende November. Da stehe ich im Dachauer OBI-Markt vor Hunderten von Orchideen.

Ich muss 22 Exemplare aussuchen. Schön sollen sie sein, noch nicht zu weit offen, möglichst verschieden. Vorher natürlich über den Preis feilschen. Die Verkäuferin ist hübsch, darf aber nicht feilschen. Also versucht sie es über das Telefon mit irgendwem irgendwo. Es dauert lange, bis die Ansicht des großen Unbekannten mit meiner Ansicht über Mengenrabatte übereinstimmt. Also fange ich an, auszuwählen.

Die ersten fünf Töpfe sind schnell im Wagen, aber von da an wird es schwieriger, denn, wie gesagt, die Pflanzen sollen verschieden sein. Es dauert lange. Übrigens: Es gingen ganz genau 22 Töpfe in den Wagen, dann war er voll.

Ein prachtvolles Bild, das fanden auch etliche Damen, die blieben stehen und schauten, wo der fesche Mann mit dem Blütenmeer hinwill. Eine fragte mich sogar ganz direkt, was ich mit den vielen Blumen vorhätte. Ich versicherte ihr durchaus glaubhaft, dass ich meine Freundin damit überraschen will, in der Hoffnung, dass sie meinen Heiratsantrag erhören möge (entschuldige, liebste Ehefrau, aber etwas Klügeres fiel mir in dem Moment nicht ein). Die Dame war völlig gerührt und bezeichnete mich als echten Kavalier. Ich beließ sie in dem Glauben.

Hätte ich ihr sagen sollen, dass ich bloß Vereinsvorstand auf Einkaufstour bin?

1-Rahmen-Ausstellungen

Es gibt die besondere Form der 1-Rahmen-Ausstellung. Der Philatelist hat die Möglichkeit, konzentriert auf einen Rahmen sein Sammelgebiet darzustellen. Dazu sind einige Regeln einzuhalten. Für alle Interessierten hat der Landesverband zu einem Seminar am 19.2 in Oberndorf  eingeladen, Teilnahmegebühr 8€. Sicherlich ein sinnvolles Angebot. Merkwürdigerweise weiß der Landesverband nichts von diesem Seminar. Wir stehen mal wieder ganz schön doof da. Aber: Wer sich für das Thema interessiert, wir haben die Unterlagen / Hinweise / Tipps vorliegen und kopieren sie gerne.

Neuigkeiten vom Landesverband

Unser Regionalbeirat Ansorge hat am 14.11. wegen Ludwig Gambert alle Ämter niedergelegt und ist aus dem LV ausgetreten. Er wird noch immer als für uns zuständiger Regionalbeirat geführt.

Man beklagt einen Mitgliederschwund im LV, einige Vereine haben Mitglieder abgemeldet, andere sind ganz ausgetreten.

Man arbeitet an einer neuen Satzung, der Entwurf soll fertig sein. Zu vielen Paragraphen haben wir vor etlichen Monaten Vorschläge unterbreitet. Reaktionen bis heute: keine. Nicht mal ein Anruf oder kleines Kärtchen: "Danke für Ihre Vorschläge, sie werden in die Beratung der Kommission einfliessen". Mitdenken offensichtlich unerwünscht.

Die Homepage der Philatelistischen Akademie ist seit etlichen Monaten "wegen Überarbeitung" gesperrt.

Am 22.10.04 haben wir bei der für Jugendarbeit beim BdPh zuständigen Referentin Janssen mit Kopie an Herrn Wurmb, Jugendreferenten des Landesverbandes, um das übliche Unterstützungspaket für die Jugendgruppe des Herrn Schweitzer gebeten. Reaktionen bis heute: keine

Wir trauern um:
 


   Am 20.1.2005 verstarb unser Mitglied

                                                    
Gernot Schürmann
 
   aus Maisach nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Er hatte sich so auf sein
   Rentner-Dasein gefreut, in dem er sich intensiv mit seiner Sammlung beschäftigen
   wollte. Leider war ihm das nicht mehr vergönnt. Seiner Familie gilt unser Mitgefühl,
   wir werden Gernot in guter Erinnerung behalten.
 


Termine:

3.-5.3.2005 Briefmarkenmesse München-Order-Center (M.O.C.)
                 (U-Bahn Kieferngarten)
                 10-18 Uhr, am 5.3. bis 16 Uhr: Eintritt frei

1.5.-10.6.2005 Ausstellung Dachau

24.6.-26.6.2005 Werbeschau Gröbenzell

30.4./1.5. Landesverbandstag Lichtenau

Vereinsauktionen: am 2. Dienstag im März, Juni, September und
                              zusätzlich im November zugunsten der Jahresabschlußfeier

Homepage: 4143 Besucher vom 6.3.2004 bis zum 20.2.2005.