2 / 2004

Rundschreiben 2 / 2004

Inhalt:
Vorwort

Tip
Internet

Bitte
Rückblicke

56. Landesverbandstag Amberg  24.+25.04.04
Offener Brief
56. Landesverbandstag in Amberg aus Sicht eines Beobachters
Nicht nur für Bahnpostsammler
Kuriosa
Immer Idaho
Niederlande ade
Brötchen von der Post

Tauschabende
Frankieren mit dem PC „Stampit“
Illegale Briefmarkenausgaben
Still und bescheiden
Sommerfest
 

Vorwort
 

RS0402A

Wegweiser beim LV-Tag in Amberg

Das letzte Rundschreiben war etwas „techniklastig“. Versuchen wir, bei dieser Ausgabe wieder etwas mehr, im üblichen Rahmen zu bleiben. Damit für verschiedenste Themen Platz ist, haben wir dieses Rundschreiben um vier Seiten erweitert (und viele gestrichen oder auf die nächste Ausgabe verschoben).
Einer der Schwerpunkte wird ein Rückblick auf den Landesverbandstag sein, der schon im Vorfeld für einige Unruhe gesorgt hatte. Mein ganz persönlicher Dank gilt Ralf Reiter, der mich nach Amberg begleitete und sich sehr konstruktiv an vielen Gesprächen beteiligte. Daß er als „Neuer“, zumal als noch nicht 60-jähriger, von vielen begafft wurde, trug er mit Gelassenheit.
 

Tip:
 

In der Drogerie Rossmann (Hauptplatz, neben Tchibo) gibt es Flip-Alben für 80 Briefe/Postkarten im Format 11x17 cm für 0,85 Eur. Steckkarten passen da auch rein. Zu finden sind die Alben hinten bei den Fotosachen. Auf Grösse achten, es gibt die Alben auch kleiner.
 

Internet:
 

Bis zum 17. Mai haben schon 405 Interesenten unsere Web-Seiten besucht, obwohl wir in den meisten Suchmaschinen noch gar nicht erscheinen. Nachdem wir den „Offenen Brief an Ludwig Gambert“ (siehe S. 9) ins Netz gestellt hatten, gab es allein 40 Besucher an einem Tag, offensichtlich bestand Interesse.
 

Bitte:
 

Liebe Partner der Mitglieder bitte sorgt dafür, daß Eure Partner möglichst bald die Anmeldung zum Sommerfest abgeben. Und laßt sie öfters zum Tauschabend gehen ! Ein gemütlicher Abend im Verein ist allemal besser als ein plattgesessenes Sofa und Brösel von den Chips auf dem Teppich.
 

Rückblicke:
 

Tauschtag Germering

Wie immer, viele Bekannte getroffen, Briefmarken und Belege zu günstigen Preisen zu finden, sehr zufriedenstellend.

Tauschtag Freising

Auffällig: ca. 1/3 aller Stände Münzen-Angebote. Viele Verkäufer, kaum Kundschaft. Großer Anteil „echter“ Händler mit entsprechenden Preisen. Wenige Gelegenheits-Verkäufer. Besuch lohnt sich eigentlich nur für Münzsammler.

Briefmarkenmesse MOC

Die Wahrscheinlichkeit, nicht mehr hinzufahren, wird bei mir immer größer. Gewaltig geschrumpftes Angebot, viele Händler waren nicht da. Keine Wühlkisten mehr vorhanden, dafür viele ausgepreiste Kartons mit Belegen. „Jeder Beleg 50 Cent“ enthält heute das gleiche Material, das früher 20 Pf pro Stück gekostet hat, nur waren früher noch Funde möglich. Direkt daneben steht die Kiste „Jeder Beleg 1 €“, auch da sind keine Funde möglich, dann kommen die Belege zu 2 Eur, alles andere ist dann nach neuesten Katalogen ausgezeichnet. Wer Belege sammelt, sollte nur zur Briefmarkenmesse fahren, wenn er die berühmten Satzbriefe von Liechtenstein, GB oder ähnliches teuer bezahlen will. Bei den Briefmarken gelten 80% vom Michel als Sonderangebot, die Phila-Agenturen, die z.B. russische Staaten oder die Länder ex-Jugoslawiens vertreiben, bieten die Neuheiten nicht zum Postpreis an, sondern teilweise erheblich über Michel.

In Germering oder anderswo hätte ich nur ein Viertel des Betrages als Aufwand für meine paar Belege gehabt, insbesondere, wenn man die Kosten für Fahrkarte, Eintritt und Haferl Kaffee berücksichtigt.

Persönliches

Lieber Peter Zimmermann,
wir alle wünschen Dir, daß Du schnell gesundest!
 

56. Landesverbandstag Amberg  24.+25.04.04:
 

„Ich kann nicht alles sagen, denn wir haben in unseren Reihen einen Maulwurf.“ So werden in Führungsgremien des Landesverbandes vertrauliche Sitzungen eröffnet. Man mißtraut sich gegenseitig. Daß selbst die Führung des Landesverbandes bei solcher Einstellung nur mit Halbwissen gefüttert wird, verwundert nicht. Wie ein roter Faden zog sich diese schlechte Information und mangelnde Kommunikation auch in Richtung auf die Vereine durch die gesamte Veranstaltung. Gerüchten, Ränkespielen und ähnlichen Machenschaften waren dadurch Tür und Tor geöffnet. Als der Landesvorsitzende sein Amt antrat, wollte er als wichtigstes Ziel die Kommunikation verbessern. Er versucht, dieses Ziel im Rückwärtsgang zu erreichen.

Aber laßt uns am Anfang beginnen:

Samstag: Eine der ersten Personen, die wir in Amberg treffen, ist der Vorsitzende Garmisch, Toni Pöttinger. Er informiert uns, daß er unser letztes Vereinsrundschreiben über weite Strecken in sein eigenes Vereinsrundschreiben übernommen hat.
Ausreichend Zeit, um die Ausstellung zu besuchen. Viele verschiedene Exponate, gesamte Spannbreite der Philatelie, von alt bis ganz modern, Postgeschichte und Motive. Sehr interessant. Ein Beispiel: Portostufen der Inflationszeit, belegt durch Schiffspost. Die Jugend war stark vertreten, meist mit Motivsammlungen. Hier war eigentlich die einzige Kritik anzubringen: Die schönen Machwerke aus Fudjeira, Adjman usw, die mit Briefmarken nichts zu tun haben, hätten da nicht reingehört, da sollte man der Jugend ein wenig mehr helfen. Ansonsten, wie gesagt, eine sehr interessante Ausstellung.

Öffentliche Beiratssitzung:

Beherrschendes Thema: Auseinandersetzung Herr Lutz und Landesverband. Etwa die Hälfte aller Anwesenden wusste nicht, worum es geht. Versuchen wir möglichst kurz ein wenig Licht in die Sache zu bringen:
Herr Lutz ist Kassier in Verein 004 (Philatelistenclub München). Er hat ein vierseitiges Schreiben auf die Hompage des Landesverbandes gestellt und an angeblich alle Vereinsvorsitzenden (an mich nicht) geschickt, in dem er etliche Anschuldigungen erhebt, unter anderem „Wahlbetrug und Wahlfälschung“ in Schwandorf. Er schreibt von einer „Franken-Mafia“. Wer weitere Informationen will, soll 20 € überweisen. Dafür gab es dann ein etwa 20-seitiges Pamphlet.

Beide Schreiben haben Ralf Reiter und ich in der Sitzung zum ersten Mal gesehen und auch gelesen. Echte diskussionswürdige Fakten waren kaum enthalten. Der Landesverband hat die Schriftstücke seinem Anwalt übergeben, der auch in der Sitzung anwesend war..
Interessant jedoch, daß Herr Lutz Kopien sämtlicher Wahlunterlagen der Wahl in Schwandorf hat. Diese waren in der Geschäftsstelle des Herrn Ansorge aufbewahrt. Behauptung Ansorge: Er habe mehrfach den Vorsitzenden Gambert darüber informiert, daß mehrere Personen kommen wollen, um Einsicht in die Wahlunterlagen zu nehmen und nie eine Reaktion des Herrn Gambert erhalten. Behauptung Gambert: Er habe davon nichts gewußt. Widerspruch wurde bisher nicht aufgeklärt.

Bemängelt wurde die Zustellung des Protokolls Schwandorf im Dezember (hätte laut Satzung innerhalb 60 Tagen erfolgen müssen)

Präsident Ludwig Gambert hatte vor sich (aus meiner Blickrichtung) auf dem Tisch eine Aktentasche stehen, Größe etwa Lippos Tauschkoffer. Kann Zufall gewesen sein. Oder Absicht, oder Überrest der Berliner Mauer. Meine Beanstandung, daß die Informationspolitik des Landesverbandes miserabel sei, konterte er mit dem (richtigen) Hinweis auf ein Schreiben aus dem späten Januar.  Leider enthielt das damalige Schreiben nur eine Auflistung von Leuten, die ihre Ämter nicht mehr ausüben und wer die kommissarische Nachfolge antritt. Es kam mehr als ein halbes Jahr zu spät und beantwortet kein „Warum?“. Aber zum Streiten darüber hatte ich keine Lust.
Mehrere andere Anwesende bemängelten, daß es seitens des Vorstandes keine Reaktionen auf Schreiben oder Emails gibt.

Nach ein paar Stunden war die Sitzung vorbei, einige Schleier hatten sich gelichtet, viele hatten Nase und Blase voll.

Einschub: Neuwahl Schwandorf

Um die Hintergründe ein wenig aufzuhellen, an dieser Stelle einige Informationen zum Landesverbandstag 2003 in Schwandorf. Benno Groß schied als 2. Vorsitzender des Landesverbandes aus, um seine Nachfolge bewarben sich die Herren Knopp und Castro. Obwohl im Vorfeld massiv zur Unterstützung der Kandidatur Knopp aufgerufen wurde, so zum Beispiel durch einen mehr als einseitigen Artikel in der LV-Aktuell 4/282 wurde in Schwandorf Willi Castro zum 2.Vorsitzenden gewählt. Stimmenverhältnis 134 Knopp / 229 Castro.

Drei Vereine haben  Anträge gestellt, wegen Verstössen gegen die Satzung die Wahl zu annullieren und Neuwahlen vorzunehmen. Insbesondere wurden zwei Satzungsverstösse moniert: 1. Es haben auch Vereine abgestimmt, die ihren LV-Beitrag nicht bezahlt haben. 2. Es wurden Stimmen von Vereinen gewertet, die keine Vollmacht erteilt hatten.

Zu 1: Laut Satzung hat jeder Verein pro angefangene 25 Mitglieder eine Stimme, sofern er seine LV-Beiträge bis Ende November bezahlt hat. Tatsächlich hatten jedoch einige Vereine abgestimmt, die nicht oder nur teilweise gezahlt hatten. Ungültige Stimmenzahl etwa 14.
Problem: Es steht Aussage gegen Aussage, daß diese Tatsache bereits vor dem LV-Tag bekannt war. (Damaliger) Geschäftsführer behauptet, dem LV-Vorsitzenden korrigierte Stimmenliste gegeben zu haben, LV-Vorsitzender soll auf falscher Liste bestanden haben, um Ärger zu vermeiden.

Zu 2.: Laut Satzung können sich nicht anwesende Vereine durch schriftliche Vollmacht durch anderen Verein vertreten lassen. Tatsächlich hat der „VOB“ (Verband oberfränkischer Briefmarkensammlervereine) mit 50 Stimmen von nicht anwesenden Vereinen an der Wahl teilgenommen. Bereits seit 1988 besteht eine Vereinbarung zwischen Vorstand LV und „VOB“, daß dieser die Stimmrechte der nicht anwesenden oberfränkischen Vereine ausübt. Vereinsvorsitzende aus Oberfranken bestreiten, dem „VOB“ eine Vollmacht erteilt zu haben.

Nach der Beiratssitzung kümmerten wir uns (halbherzig) um Karten für den Festabend. 200 Personen waren geplant, mehr als 240 Karten verkauft, aber man könnte jedoch eventuell einen kleinen Zusatztisch für Ralf Reiter und mich aufstellen. Wir befürchteten eine gewisse Enge. Ehrlich gesagt, wir hatte auch Angst, daß unter diesen Bedingungen das Buffet erheblich gestreckt sein könnte. Die Investition von 18 € pro Nase erschien uns zu riskant und wir begaben uns in ein sehr nettes gemütliches Gasthaus mit prima Küche und Portionsgrösse.

Als wir gegen 22 Uhr wieder zum Festsaal kamen, leerte dieser sich zusehends, denn die letzte Rede war gerade vorbei. Man rutschte zusammen, es gab nette Gespräche. Eine kleine Episode: Ein Verein macht eine Veranstaltung. Um die Kasse ein wenig aufzubessern, soll Kaffee und Kuchen verkauft werden. Die Partnerin des Vereinsvorstandes backte sieben schöne Kuchen und transportierte sie gemeinsam mit ihrem 9-jährigen Sohn zum Veranstaltungsort. Dort möchte der Junge gerne ein Stückchen Kuchen haben, weil er Hunger hat. Die Ehefrau eines Herren aus dem LV-Vorstand, die das Kommando am Kuchenstand übernommen hat, besteht darauf, daß der Junge 2 DM für den Kuchen bezahlt, obwohl sie ganz genau weiß, daß es der Sohn der Spenderin ist. Wie gesagt, eine Episode, solche Dinge erfährt man halt nur beim gemütlichen Teil.

In der Halle, etwa grössenmäßig mit der Brucker Stadthalle vergleichbar, gab es am Schluß eigentlich nur noch zwei gut besetzte Tische an jedem Ende der Halle. Und genau in der Mitte auf einsamer Flur einen Tisch, an dem zwei Herren saßen. Natürlich konnten wir nicht hören, worüber die beiden Herren plauschten, es schien jedoch ein wirklich nettes und entspanntes Gespräch zu sein, das die Herren Gambert und Lutz dort führten. Allen Anwesenden fielen fast die Augen aus dem Kopf, aber warum sollen Kläger und Beklagter nicht gemütlich ein Bierchen trinken ?

Der ganz harte Kern (ca. 20 Personen) genehmigte sich auf der halben Strecke zwischen Stadthalle und Hotel noch ein letztes Bier/Spezi/Wasser. Ludwig Gambert fragte leise seinen Nebenmann, ob inzwischen alle Vereine das letzte Brucker Rundschreiben haben, Ralf Reiter versuchte (erfolglos) klarzumachen, daß er über die Qualität des abendlichen Buffets keinerlei Angaben machen kann, Lippoldes gab zu, daß er von Bildbearbeitung nichts versteht und der Kassier des Landesverbandes wollte die Zeche nicht als Betriebsausgabe anerkennen bzw. übernehmen.

Tag 2: Jahreshauptversammlung

Dazu wird (lt. Satzung innerhalb 60 Tagen) in der LV-Aktuell ein Protokoll erscheinen, kann mich also auf den inoffiziellen Teil beschränken. In seiner Eröffnungsrede ging der 1. Vorsitzende auf die verschiedensten Vorkommnisse und Fehlleistungen ein. Nichtbeantwortung von emails, verspätetetes Erscheinen LV-Aktuell, Vorlage Protokoll nicht satzungsgemäß, der Streit mit Herrn Lutz, „Franken-Mafia“, Austausch Geschäftsführer usw., usw.  wurde alles angesprochen und für alles gab es eine aus seiner Sicht einfache Erklärung. Bekräftigt wurde nochmals, daß der Landesverband seinen Beitrag nicht erhöht. Irgendetwas Positives hat mir persönlich gefehlt, mir klang das eher wie eine Aufzählung von Entschuldigungen, wobei immer die anderen oder das Schicksal verantwortlich sind.

Berichte der Kassenprüfer, Bericht Kassier (Walter, das war wieder viel zu lang, sag den Leuten, daß Du 1580 Euro Gewinn erwirtschaftet hast, mehr wollen die gar nicht wissen). Herr Lutz lehnte eine öffentliche Entschuldigung ab. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte mit relativ vielen Gegenstimmen und Enthaltungen.

Einschub zum Thema Entlastung:
Der Verein Grafing (2. Vorsitzender Karl Ritschel) hatte den Antrag gestellt, die Entlastung einzeln und geheim durchzuführen. Wird ein Mitglied des Vorstandes nicht entlastet, endet damit laut Satzung seine Amtszeit. Es kann nur vermutet werden, daß durch diese Hintertür jemand abgeschossen werden sollte. Ob der 2. Vorsitzende Grafing überhaupt berechtigt war, einen Antrag an die Hauptversammlung zu richten, wurde nicht geklärt; 1. Vorsitzender in Grafing ist Herr Benno Groß. Dieser Antrag hätte in ein prächtiges Chaos führen können. Was wäre denn passiert, wenn in geheimer Abstimmung nicht die Person getroffen worden wäre, die man treffen wollte, sondern vielleicht sogar der 1. Vorsitzende? Von der Stimmung her hätte man das nicht ausschliessen können. Schade, um das prächtige Chaos wurde ich gebracht, denn der Antrag wurde zurückgezogen. Spaßverderber.

Bei der Behandlung der drei fast gleichlautenden Anträge auf Wahlwiederholung hätte einige Spannung aufkommen können. Die Anträge waren gestellt von Landshut (1. Vorsitzender Herr Knopp) (Nanu, das ist doch derjenige, der die Wahl verloren hatte, ist er ein schlechter Verlierer ?), Siemens München (1. Vorsitzender Rudolf de Haye) (der verglich die LV-Wahl mit dem Wahlbetrug in Dachau) und Lohr (1. Vorsitzender Herr Vogel) (Der stellt immer sehr vernünftige Anträge mit schlechten Begründungen).
Das Gejammere über einen notwendig werdenden außerordentlichen LV-Tag und damit verbundene Kosten zeigte Wirkung, die notwendigen 30% der Vereine wurden nicht im entferntesten erreicht. Für den Rest des Tages scheinen mir doch einige Herren sehr bockig geworden zu sein, sie stimmten gegen alles, sogar gegen die Kassenprüfer. Hätte man über den Vorschlag, um 13 Uhr eine kleine Essenspause zu machen, abgestimmt, wären sie selbstverständlich auch dagegen gewesen. Nun kamen zu der „Franken-Mafia“ noch die beleidigten „Ostmünchener Leberwürste“.

Weil sich die Anwesenden weigerten, das Amt des Kassiers zu übernehmen, macht Walter weiter. Das freute den Vorsitzenden so, daß er unserem Dr. Walter Koch das Ehrenzeichen in Silber verlieh. Und Benno Groß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.

Leider hat sich kein Verein gefunden, der den Landesverbandstag 2005 oder 2006 durchführen will. Fallen die nun aus?

Fazit:

Viele Dinge sind schwer zu verstehen. Bennos Verein schießt indirekt gegen irgendwen, während sich Benno auf seine (verdiente) Ehrung freut. Der Vorsitzende des Philatelistenclubs München sitzt teilnahmslos in der Gegend rum, während sein Kassier Lutz in übelster Weise polemisiert. Ludwig Gambert schreibt in der LV-Aktuell, daß er ein unerfreuliches Weihnachtsfest hatte, stellt am 1. Weihnachtsfeiertag den Antrag, Benno Groß zum Ehrenmitglied zu ernennen, wie sollen wir das verstehen? Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes bezeichnet eine Aufzählung von Pannen und Entschuldigungen als Rechenschaftsbericht, ehrenamtliche Mandatsträger würden Fehler machen. Stimmt, das gilt auch für uns. Müssen es gleich so viele sein?
 

Offener Brief:
 

Herrn
Ludwig Gambert,
1. Vorsitzender Landesverband Bayern


Sehr geehrter Herr Gambert,

man weiß, daß Sie emails selten lesen, unser Rundschreiben jedoch immer. Weil ich Ihnen etwas sehr wichtiges mitzuteilen habe, und ich auch will, daß Sie es tatsächlich lesen, wähle ich diesen Weg der Veröffentlichung in unserem Rundschreiben.

Sie haben immer wieder, nachdrücklich, öffentlich und in Mitteilungen an die Vereinsvorstände mitgeteilt, daß der Landesverband den Beitrag für 2005 nicht erhöhen wird. Sie haben uns in den LV-Aktuell sogar Ihr Wort darauf gegeben.

In Vorbereitung auf unsere Jahreshauptversammlung habe ich unseren Kassier zu unserer finanziellen Lage befragt. Nach seiner Auskunft kommen wir sehr knapp über die Runden, (sofern wir es schaffen, bei den Katalogen noch ein paar Euro einzusparen). Das wollen wir versuchen. Also haben wir unserer Jahreshauptversammlung vorgeschlagen, es für das Jahr 2005 beim bisherigen Beitrag von 20 € zu belassen. Die Mitgliederversammlung hat dem zugestimmt.

Nun muß ich auf den LV-Tag in Amberg erfahren, daß wir an den Landesverband im Jahr 2005 statt bisher 12 € nun 14 € pro Mitglied  abzuführen haben. Daß der Bund 2 € mehr vom Landesverband haben will, geht uns direkt nichts an. Wir zahlen an den Landesverband unseren Beitrag und nicht an den Bund, schauen Sie ruhig einmal in unsere LV-Satzung (§6.2), dort steht, daß der LV-Beitrag den BdPh-Beitrag enthält. Und nach Ihrer klaren Aussage wird dieser LV-Beitrag nicht erhöht.

Ich habe mich auf Ihr Wort verlassen und nun plötzlich ein riesiges Problem: Einen Beschluß meiner Mitgliederversammlung, es beim alten Beitrag zu belassen. Gleichzeitig müssen wir dem Landesverband rund 200 € mehr überweisen, die wir gar nicht haben.

Sicherlich, in Anbetracht der besonderen Situation könnten wir eine außer-ordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Das kostet rund 55 Euro Porto plus Kopierkosten usw. Und das kostet den üblichen Ärger. Denn nicht wenige Mitglieder werden dann wieder verlangen, endlich aus dem Landesverband auszutreten, Sie kennen sicherlich die Debatten, die bei solchen Gelegenheiten aufkommen. Streß pur, das wollen wir uns nicht antun.

Als mögliche Alternativen bleibt nur, daß wir fünf Michel-Kataloge nicht anschaffen, aber meine Mitglieder würden das sofort merken. Oder wir könnten zwei Rundschreiben nicht rausbringen. Das würden vermutlich auch einige Mitglieder merken, und auch Sie als regelmäßiger Leser.  Ich weiß von anderen Vereinen, daß diese ganz gerne mal den einen oder anderen Artikel aus unseren Rundschreiben für ihre eigenen Vereinsnachrichten abkupfern. Die Vereinsnachrichten Bayerns würden also dünner werden.

Sehr geehrter Herr Gambert, um es auf den Punkt zu bringen: Sie haben meine Vorstandskollegen, unsere Mitglieder und mich in eine verdammt besch...  Situation gebracht.

Mit verzüglicher Hochachtung

Klaus-Peter Lippoldes
1. Vorsitzender
Philatelistenverein Fürstenfeldbruck
 

56. Landesverbandstag in Amberg aus Sicht eines Beobachters
(oder Lippoldes übertreibt mal wieder – nicht!)
 

Als frisch gewählter 2.Vereinsvorsitzender wurde ich bei einer Vorstandssitzung eingeladen, unseren Vereinsvorstand Lippoldes zu unserem Landesverbandstag nach Amberg zu begleiten. Fest stand von Anfang an, das ich erst einmal nur als Beobachter mir das Umfeld ansehen werde. Eine klare Aufgabenteilung hat immer seine Vorteile, wie ich vor allem im Verlauf der einzelnen Tagesordnungspunkte feststellen konnte. So fuhren wir gemeinsam am 24. April 2004 zum 56. Landesverbandstag um auch unseren Verein zu vertreten.

Da wir noch während der nichtöffentlichen Vorstandssitzung des Landesverbandes ankamen, besichtigten wir erst einmal in Ruhe eine sehenswerte Rang 3 - Ausstellung. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wieviel Arbeit und Mühe in den Aufbau einer Ausstellungssammlung stecken.
Als nachmittags der öffentliche Teil der Beiratssitzung begann, konnte ich meine ersten negativen Eindrücke sammeln. Kernpunkt dieser aktuellen Stunden waren die Vorstandswahlen in Schwandorf sowie das persönliche Verhalten gewisser 1. Vorsitzender und sonstiger Vereinsmitglieder aus diversen Vereinen. Teils hitzig diskutiert wurden kurz gesagt folgende Themen: Wahlanfechtung, Rücktritt von Herrn Ansorge, mangelnde Kommunikation zwischen LV und Vereinen, Schriftstücke welche angeblich an alle Vereinsvorsitzende geschickt wurden (u.a. mit Beschimpfungen wie „Frankenmafia“ für diverse Vereine einer Region) und Ähnliches.
Noch kürzer gesagt, teilweise völlig Unsinniges und absolutes Kindergartenniveau. Eigentlich schade um die Zeit.

Der eigentliche LV-Tag begann am Sonntag Vormittag mit den Eröffnungsreden der Gastgeber und geladenen Gästen. So sprachen unter anderen der Oberbürgermeister von Amberg, Vertreter des LV – Südwest und der BDPh-Vorsitzende Hartung.
Der Rest des LV-Tages entsprach in etwa einer Vereins-Hauptversammlung und ist im Detail bereits von unserem Vereinsvorsitzenden erörtert worden. Auch die überraschende Beitragserhöhung des Landesverbandes sollte hier nicht unerwähnt bleiben und wurde bereits ausführlich kommentiert (siehe den öffentlichen Brief an Herrn Gambert).

Was bleiben für Eindrücke? Ich kann mir nicht vorstellen, das manche dieser „Streithähne“, welche hier Sammlervereine vertreten, ernsthafte Sammler oder gar Philatelisten sind. Manche dieser Leute scheinen mir in ihrer Jugend mal Briefmarken gesammelt zu haben und auch das scheint schon lange her zu sein. Jetzt verbringen sie die Zeit mit Rechts- und vor allem mit persönlichen Streitereien. Andererseits habe ich auch Vorstandskollegen kennengelernt, mit ähnlichen Problemen wie unser Verein, welche ebenfalls unkonventionelle Lösungen haben und so den Erfahrungsaustausch miteinander fördern. Zumindest diese Erfahrung war der Besuch beim LV wert.
Bemerkung am Rande: Unsere Vereinsnachrichten können gar nicht so übel sein, denn diese werden rege in halb Oberbayern gelesen und kopiert. Gut fände ich, wenn auch mal ein Gastbeitrag von anderen Vereinen bei unserem Vereinsvorsitzenden eintrudeln würde,

Ralf Reiter

Nicht nur für Bahnpostsammler:
 

In Nr. 50 des Jahres 1894 wurde in der in Halle erscheinenden „Saale-Zeitung“ folgende Leseranfrage veröffentlicht:

Könnern, den 28. März.

Die geehrte Redaktion bitte ich um freundliche Mitteilung darüber, ob es Vorschrift oder Zufall ist, daß auf den Bahnpostbriefen, das heißt auf den in die Eisenbahnpostwagen gelegten Postsachen stets ovale, auf den an stationären Postämtern eingelieferten Briefen aber immer runde Abstempelungen vorgenommen werden.
                                                                                     gez. P.H.

Daraufhin gab die Redaktion folgende Antwort:

Sie sind im Irrtum; es ist weder Vorschrift noch Zufall, sondern die Folge eines einfachen physikalischen Gesetzes. Die Post wendet, auch im Bahnpostwagen, ausschließlich  r u n d e  Stempel an. Die lange Form wird nur durch die Fahrt hervorgebracht.

Die betreffenden Beamten stehen nämlich, des besseren Lichtes wegen, mit dem Gesicht nach dem Wagenfenster, den runden Stempel in der Hand. In dem Momente, wo sie nun während der Fahrt den runden Stempel aufsetzen wollen, geht ja doch der Zug, und mit ihm natürlich der Tisch im Waggon und der auf dem Tisch liegende Brief unter dem Stempel weiter und dieser muß daher ein längliches Aussehen gewinnen
. Je schneller die Fahrt, desto länger muß nun der Stempel werden, und man könnte aus dem Verhältnis der langen zur kurzen Achse des elliptisch gewordenen Stempelabdrucks die relative Geschwindigkeit des Zuges im Augenblick der Stempelung bestimmen.

Natürlich büßen vielfach die Stempel durch die Verzerrung an Deutlichkeit etwas ein. Die Statistik über die undeutlichen Stempel ergibt, daß unter 100 Stationsbriefen 98 mit schadhaften Stempelabdrücken, dagegen unter 100 Bahnpostbriefen 99 mit solchen vorkommen, ein durch die Ursache völlig erklärtes Resultat.

Sollten Sie einmal einen Bahnpostbrief mit rundem Stempel finden, so wissen Sie nun also, dass die Abstempelung stattgefunden hat, als der Zug im Bahnhofe stand.

Ein Beispiel zur langen Form des Stempels geben wir Ihnen noch, wenn wir Sie darauf hinweisen, dass jemand, der von einem in Fahrt befindlichen Pferdebahnwagen senkrecht zur Fahrtrichtung abspringt, gewöhnlich lang hinschlägt.

Die Redaktion

Die Nr.50 der „Saale-Zeitung“ des Jahres 1894 erschien übrigens am 1. April!

Aus „Der Philatelist“, Vereinszeitung des internationalen Philatelistenvereins von 1877, Dresden, Jg.1894, Nr.5 vom 15. Mai 1894
 

Kuriosa:
 

Ortsbrief, Stempeldatum: 8.10.85
Portoperiode 01.07.82-31.03.89, 101g-250g

Ich weiß, daß die Marken 1972 (2 Portoperioden vorher) erschienen sind, trotzdem sind normale 140 Pf Frankaturen schon sehr rar. So einen Beleg habe ich bisher nur einmal gesehen (und sofort gekauft!).
 

Reiter

Werbung für Käfighaltung
in Erlangen

Immer Idaho:
 

Ralf sucht die 20-Pfennig-Briefmarken der Städteserie vom Bund (Mi-Nr. 416-427) als Einzelfrankaturen auf Brief. Er findet immer nur Wiesbaden. Er kann die schon nicht mehr sehen. Und findet die nächste. Natürlich wieder Wiesbaden.

Mein USA habe ich beendet und will die Lücken schließen. Kein Problem, USA ist billige Massenware. Nur die Bögen mit den 50 verschiedenen Marken nicht. Ich habe den Baum von Idaho. Im Album, bei den Dubletten und in Tütchen. Schaue ich mir Tauschalben von anderen Sammlern an, ist da Idaho drin. Nie eine andere. Immer Idaho.
 

Niederlande ade:
 

In einem Punkt sind sich alle Postverwaltungen einig: Briefmarkensammler haben Geld und wollen es unbedingt für Neuheiten ausgeben. Egal ob Deutschland, Groß-Britannien, USA oder Mongolei, CEPT oder Sierra Leone, es wird herausgegeben, was das Zeug hält. Elvis in Belgien, Beatles in Kasachstan und Pinguine in Ägypten, der Sammler braucht und kauft es. Wem das noch nicht reicht, kann nun seine Ehefrau (sein Auto, seinen Hund, seinen Schniedelwutz, das Ergebnis seiner Darmentleerung) auf österreichische Briefmarken drucken lassen, Auflage mindestens 200 Stück. Preis: ab 1 € für eine 55-Cent-Briefmarke. Die niederländische Post verkauft 2 leere Rahmen als Briefmarke, dazu 20 Abziehbildchen, um die Mitte selbst zu gestalten. Macht 40 Kombinationsmöglichkeiten. Früher gab es 17 Marken als einen Jahrgang, heute sind es 80 (plus die Kombinationen). Mit Niederlande habe ich jetzt aufgehört. Österreich folgt, aber erst, wenn ich die erste Schniedelwutz-Briefmarke habe. Hoffentlich zart gestempelt.
 

Brötchen von der Post:
 

Anfang Februar meldeten verschiedene Zeitungen, dass der Paketdienst der Deutschen Post DHL nun auch morgens Backshops in Berlin und Umgebung mit Brötchen beliefert. Die Post erhoffe sich damit eine bessere Auslastung der Fahrzeuge. Nach einem Pilotversuch wurde der Dienst auf zunächst sieben Touren täglich festgelegt. Partner in Berlin ist die Brandenburgische Bäckerei Hennig. Andere Städte könnten folgen, wenn sich das Konzept als erfolgreich erweist.

Dem Briefmarkensammler stellen sich bei derartigen Meldungen zahlreiche Fragen. Werden die Brötchen frankiert? Wenn ja, wie? Barcodesystem oder Briefmarken? Erfolgt eine Abstempelung? Wenn ja, handelt es sich um Rundstempel und sind sie gut lesbar? Werden Hammerstempel verwendet? Schmeckt ein postalisch bearbeitetes Brötchen noch? Wie hoch ist das Porto? Gibt es Auslandstarife?  Gibt es noch Exemplare vom Ersttag?  Wie kann man Belegexemplare vor dem Austrocknen bewahren?  Haben Albenhersteller schon Unterbringungs- möglichkeiten?  Werden Sammler auch Sondergrößen – wie Baguette - in die Sammlung (ungeknickt) aufnehmen?  Braucht das Ausstellungswesen andere Rahmen? Gibt es irgendwann einen eigenen MICHEL-Brötchen-Katalog Deutschland? Würde eine Katalogisierung auch Einzel-, Mehrfach- und Mischfrankaturen berücksichtigen?

Bedenkt man diese Möglichkeiten, so kann der Sammler auf ein völlig neues Sammelgebiet hoffen.

Detlev Moratz in Südwest Aktuell Nr. 213, März 2004
 

Tauschabende:
 

Es ist dieses Jahr bereits zweimal vorgekommen, daß unser Tausch-Raum besetzt war. Beim ersten Mal haben die „Vormieter“ den Raum nicht rechtzeitig geräumt, beim zweiten Mal hat die Wirtin unseren Termin falsch eingetragen. Werde ein ernstes Wort mit ihr reden. Aber nicht sehr ernst, denn durch den manchmal kalendermäßig zwischengeschobenen dritten (tauschfreien) Dienstag kann man schon mal durcheinanderkommen. Auch ich stand einmal am falschen Dienstag am Martha-Bräu (und traf dort drei andere Mitglieder, die sich auch geirrt hatten).
Anm.:Nicht nur der Dienstag war falsch, auch das Lokal! Wir sind nämlich im “Auf der Lände”!

Frankieren mit dem PC „Stampit“:
 

Nun kann auch der normale Anwender auf das Kleben von Briefmarken verzichten. Die Deutsche Post bietet für 14,50 € (einschließlich 5 € Frankaturguthaben) eine Software an, die das Bedrucken von Briefumschlägen in sehr einfacher Weise mit einem Barcode ermöglicht. Erforderlich ist nur ein Internetzugang zum Abbuchen des Portos am „postage point“, dem virtuellen Briefmarkenschalter. Die aufgedruckte Matrix enthält in verschlüsselter Form die Identifizierung des Absenders, Angaben zum Brief, Datum, Porto und Anschrift des Empfängers.
Die Erstellung von Listen der Empfänger und aufgewendetem Porto sind einfach möglich.
 

als Selbstklebe-Etikett

auf Brief (im Fenster), scheint nur
das rechte obere Viertel obiger
„Marke“ zu sein
 

Illegale Briefmarkenausgaben:
 

Der Weltpostverein (UPU) macht darauf aufmerksam, dass im Handel Briefmarken angeboten werden, die nicht von den Postverwaltungen ausgegeben wurden und daher als illegal anzusehen sind:

Es handelt sich hierbei um Ausgaben der Länder Afghanistan, Angola, Aserbeidschan, Benin, Burkina Faso, Burundi, Elfenbeinküste, Estland (Inselausgaben), Falklandinseln, Georgien, Guinea, Guinea-Bissau, Kirgisien, Komoren, Kongo (Republik), Kongo (Volksrepublik), Kosovo (UNMIK), Madagaskar, Mali, Marokko (Republik Sahara), Mauretanien, Myanmar, Niger, Russische Förderation (Republik und Provinzausgaben), Rwanda, Sao Thome e Principe, Somalia, Tadschikistan, Tschad, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan.

Die Motive der Marken werden überwiegend nach „Sammlerwünschen“ ausgewählt. So bietet z.B. die Republik Guinea 5 Kleinbogen mit je 4 Marken mit Aktdarstellungen von Marilyn Monroe an oder 10 Kleinbogen mit Märchendarstellungen und Porträt von Walt Disney. Außerdem 15 Kleinbogen mit je 4 Marken mit Gemälden amerikanischer Impressionisten oder 19 Kleinbogen mit Lokomotiven und dem LIONS-Logo. Insgesamt handelt es sich um 49 Kleinbogen mit 209 Marken. Alle Kleinbogen werden zudem gezähnt und ungezähnt sowie auf FDC verkauft.

Wenn Ihnen Ihr Geld lieb ist, lassen Sie am besten die Finger von diesen illegalen Ausgaben.

Aus: REPORT, Nachrichten der Verbandes der Philatelisten in NRW, Nr. 224/März 2004


Dazu paßt:

Im Internet werden von einem belgischen Händler Europa-Marken von „Nagorny-Karabach“ angeboten.

Still und bescheiden:
 

Seit mehr als einem Jahr geht Herr Schweitzer in Kindergärten und Schulen, um der Jugend das Sammeln von Briefmarken näher zu bringen. Still und bescheiden.

Danken wir ihm wenigstens auf diesem Wege für seinen Einsatz.
 

Sommerfest:
 

Am Samstag, 26. Juni 2004,  findet ab 18:30 unser Sommerfest im Wirtshaus Auf der Lände statt. Sofern das Wetter mitspielt, wollen wir im Biergarten bleiben, entsprechende Kleidung ist angebracht. Wie bereits im letzten Jahr soll es verschiedenste Fleischsorten vom Grill mit entsprechenden Beilagen geben.

Gäste, Fam.-Angehörige, Freunde: Herzlich willkommen.

Es wäre sehr nett, wenn die Anmeldungen bald kommen würden, nicht nur die Wirtin muß planen:
grillfest@philatelistenverein-fuerstenfeldbruck.de
 

“Haste mal ne Mark für unsere Festivitäten-Kasse ?”