2 / 2009

Rundschreiben 2 / 2009 - Nr. 107

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Reaktionen
Nachruf
Tauschtag Innsbruck 28.03.09
DDR
Ansichtskarten
LV-Organ
Marke Tag der Briefmarke
Schöner Brief
Katalog-Frust
Info-Veranstaltung MICHEN-Verlag
Selbsterkenntnis eines Funktionärs
Philatelie, Hobby mit Zukunft?
Linn’s Magazin
Tauschtagtest
Die Post
Hettinger
Unser Landratsamt
Münzen
Warnung
Großveranstaltung Germering
Herzlichen Glückwunsch Germering
Terminkalender
Internet

Wichtiger Hinweis:
Wegen Betriebsferien der Gaststätte 'Auf der Lände' fällt der Tauschabend am 11.August 2009 aus!
 
In diesem Heft u.a.:
Der große Tauschtag-Test
Katalog-Frust
Info-Veranstaltung Michel-Verlag
Gedanken zur Zukunft der Philatelie
Auktionshaus Hettinger
Warnung vor schwarzen Einsteckbüchern
Tag der Briefmarke in Germering
 
und vieles mehr
 

Vorwort

In den Monaten seit dem letzten Rundschreiben ist wieder viel ge­schehen, was unser Hobby betrifft. Auf einige Dinge wollen wir eingehen, denn nicht jeder kann sich an den Tauschabenden informieren. Oftmals sind es ganz profane Ereignisse, die vom regelmäßigen Besuch abhalten: Vom Sturm gefällte Bäume auf dem Grundstück, Geburtstag der Ehe­gattin, Verletzung nach Sturz, schwerer Hagelsturm, Auslandsurlaub, hochschwangere Katze. Mal ganz ehrlich gesagt, wegen solcher Kleinigkeiten kann man doch nicht einfach am Tauschabend fehlen ....
 
Oder, wie es ein Vereinsmitglied formulierte, der wegen einer Familienfeier nicht kommen durfte: „Man fliegt eher aus der Familie als aus dem Philatelistenverein“.

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Reaktionen

Auf unser letztes Rundschreiben gab es wieder viele Reaktionen, obwohl es dünner war als gewohnt. Lob wurde wiederum aus Berlin geäußert. Zwei Punkte wurden von einer Leserin beanstandet: 1. Abstempelung unserer Frankatur und 2. Der Artikel über die Preise bei Ansichtskarten von FFB.
 
Für die Abstempelung können wir nichts, Sam hat die ganzen Umschläge zur Post geschleppt und ausdrücklich um ordentliche Abstempelung gebeten. Und zu den Ansichtskarten: siehe gesonderten Artikel.

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Nachruf

In der ersten Maiwoche verstarben zwei Mitglieder unseres Vereines, Herr Wolfgang Aumiller sowie Herr Otfried Dyroff. Beide haben uns viele Jahre die Treue gehalten, Herr Aumiller seit 1975 und Herr Dyroff bereits seit Gründung des Vereines im Jahre 1967, an unserer 1. Satzung war er maßgeblich beteiligt. Wolfgang Aumiller nahm noch, trotz seiner Erkran­kung, bis zum Ende letzten Jahres aktiv am Vereinsleben teil. Wir werden beide Mitglieder vermissen.

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Tauschtag Innsbruck 28.03.09

Ab 8:30 Uhr war der Saal voll, bis ca.13 Uhr herrschte teils sogar richtiger Andrang an den Ständen. Nicht nur Briefmarken wurden angeboten, sondern auch Münzen, Ansichtskarten, Ü-Eier und Sammel-Trucks. Das Einzugsgebiet des Innsbrucker Vereines ist sehr groß, so wurden Besucher aus Süd-Tirol, Garmisch, Landsberg und Abensberg gesichtet. Die Betreuung der Gäste durch den Verein kann man nur loben, schon bei der Vorfahrt am Tauschlokal wurde man begrüßt, außerdem wurden Transport-Wägelchen zur Verfügung gestellt, so daß man seine Schätze nicht schleppen musste. Voller Stolz führte der Vereinsvorsitzende später durch die Vereins-Räumlichkeiten, doch dazu folgt ein gesonderter Bericht.
 
Hervorragend die Verköstigung, ausgezeichnete Torten und Kuchen zu je 1 Euro. Nur der „verlängerte“ Kaffee machte seinem Namen alle Ehre, an ihm ließ sich zeigen, wie Homöopathie funktioniert. Bei der sehr netten Dame mit grüner Weste kostete der „Kramhöller-Spezial“ zwar 30 Cent mehr, doch diese Investition lohnte sich. Sehr empfehlenswert die „Buren-Wurst“ mit knackig frischer Semmel für 2,20 €.
 
Ansichtskarten wurden gesucht, ebenso Marken von Alt-Österreich sowie Motive. So manche Sammlung wechselte den Besitzer, es wurde kräftig bei den Belegen gestöbert. Die österreichische Post war nicht nur mit Werbematerial vertreten, sondern die beiden netten Damen hatten keine Zeit für eine Pause, so sehr waren sie eingespannt.
 
Sogar beim Sprit für die Heimfahrt konnte man sparen: In FFB der Liter Super 125,9 in Innsbruck nur 99,4 Cent.

 
Fazit: Bestimmt nicht zum letzten Mal in Innsbruck gewesen.

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DDR

Die DDR als empfehlenswertes Sammelgebiet? Jeder rümpft die Nase, Sperrwerte, Preisverfall, gedruckte Stempel, allerlei Schund von Her­stellern von Katalogschlager-Paketen-Produzenten, ständig Werbung mit Sonderangeboten aus Wermsdorf. Nein, so etwas sammelt man doch nicht. In einem der letzten Rundschreiben war schon einmal ein Artikel zu diesem Thema. In der Zwischenzeit hat sich der Trend verstärkt, die Preise für Besonderheiten ziehen kräftig an, ebenso stark fallen die Preise für gewöhnliche Marken.
 
Daher: Vielleicht sollte man sich doch einmal näher mit der DDR beschäf­tigen. Eine komplette Sammlung hat nach DNK-Katalog postfrisch einen Wert von 6.394 Euro und ist für einen geringen Betrag tatsächlich zu bekommen. Ausruf z.B. bei der Kirstein-Auktion im Mai 2009 für 400 Euro, sehr viel höher wird der Zuschlag wohl nicht werden.

 
Anders sieht es bei Besonderheiten aus. Es gibt laut Michel-Spezial 1.207 Zusammendruck-Kombinationen mit 3.700 Euro Katalogwert für **. Die werden in Relation zum Katalogwert zu wesentlich höheren Prozent­sätzen gehandelt. Wohlgemerkt, es geht dabei nicht um die normalen 3-er Streifen oder gewöhnlichen 4-er Blocks, sondern um Kombinationen, die von der Norm abweichen. Viele der Kombinationen sind im Spezial gar nicht gelistet. Sehr empfehlenswert: Richter-Kataloge.

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Ansichtskarten

Für einige Aufregung sorgte der Artikel im letzten Rundschreiben über die extrem teuer angebotenen Ansichtskarten von Fürstenfeldbruck.
 
Die Rede war von den ganz profanen Karten. Noch immer werden sie wie Sauerbier angeboten, am 10.6. immerhin 203 Karten, z.B. Rathaus­brunnen um 1970 für 6 € als billigste Karte, Marktplatz mit Brameshuber aus 1940 für knapp 25 €. Lithos und besonders seltene Stücke werden tatsächlich zu ordentlichen Preisen gehandelt. Und nicht in Abrede stellen wollen wir, dass ein Sammler gelegentlich höhere Preise bewilligt, als normalerweise fällig wären. So habe ich mir einen Band (von vieren) mit alten Brucker Karten angesehen. Herrliche und sicherlich auch sehr seltene Stücke. Wenn der Sammler eine ihm fehlende Karte finden sollte, dann wird er bestimmt nicht kleinlich sein.

 
Andererseits habe ich bei meinem Händler einen Ansichtskarten-Nach­lass gesehen, bestehend aus 350 verschiedenen Ansichtskarten aus Gar­misch, mit Lithos, Gruß aus, Werbekarten von Firmen und ähnlichem. Alle in perfektem Zustand, keine Ecke geknickt. Der gesamte Posten in sehr ansprechendem Album kostet 350 Euro, das macht einen Schnitt von exakt 1 Euro pro Karte.

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LV-Organ

Am 7.5.09 traf die „LV-Aktuell“ ein. Aktuell wie immer: Aktueller Bericht vom Treffen der Freistempelsammler, es war am 29.11.2008 . Kein Bericht von der Briefmarkenmesse in München, nicht einmal ein Wort des Dankes an die Helfer vom Jugend-Stand. Keine Stellungnahme zur Beitragserhöhung, obwohl doch längst beschlossen ist, dass der LV um 6,50 € erhöhen will. Kein Wort zum bevorstehenden LV-Tag mit Neuwah­len. Keine Zeile, warum die Februar-Ausgabe erst im Mai erscheint. Knapp sechs Monate für 10 Seiten Text, Fleißnoten verdient man damit nicht. Die Kommunikation verbessern, das war das wichtigste Ziel des Vorstandes damals nach seiner Wahl in Farchant. Die Fische in meinem Aquarium sind kommunikativer.
 
Alles nur Nörgelei und Querulantentum? Vergleichen wir doch einfach zwei von diesen Verbandsorganen:

Ausgabe

März 1995

April 2009

 

Redakteur

Benno Groß

Ludwig Gambert

 

Umfang

32

24

Seiten

Werbung

7 ½

6

Seiten

Textteil

16 ½

10

Seiten

Zeilen

37

21

pro Seite

Hefte

4

3

im Jahr

Textzeilen

2440

630

im Jahr

Unter Benno erhielt man also in unserem Verbandsorgan knapp 4x soviel Informationen wie unter der derzeitigen Redaktion.

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Marke Tag der Briefmarke

Nun ist sie erschienen, die Marke zum Tag der Briefmarke. Offensichtlich sind deutsche Briefmarken in sehr großen Mengen gefälscht worden, oder wie will man die Einführung einer „Sicherheitszähnung“ sonst begründen? Dass nun rechte und linke Marken unterscheidbar sind, wird das den Absatz der Marken verdoppeln? Und die Nummerierung der 10er-Verkaufsbögen? Wohl auch nur eine kurzfristig verkaufsfördernde Maßnahme. Mittel- und langfristig hat die Post gerade wieder etliche Sammler vergrault.
 
Trotzdem, es soll ja noch immer Sammler von aktuellem Material geben. Ihnen unser Tipp: Frankatur mit unterem Kleinbogenpärchen.

RS0902a

Man hat dann beide Marken und die Nummer auf einem Beleg. Portogerecht wäre z.B. ein Brief nach USA. Jürgen Grohmann hat eine Sammler-Adresse dort drüben.
 
PS: Im September wird in Germering noch ein Heftchen mit den Marken erscheinen.

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Schöner Brief

Beim Stöbern in einer Kiste mit Belegen fand ich unten abgebildeten Brief, aufgegeben am im Postamt Haspelmoor (damals gab es auf Dör­fern tatsächlich noch Postämter) nach Fürstenfeldbruck:

RS0902b

Doch was soll ich mit diesem Brief machen? Er könnte in meine Samm­lung Brucker Briefe, schließlich besteht ein Bezug zu Bruck. Genauso gut gehört er in die Sammlung Deutsches Reich, schließlich ist es in meinen Augen ein herrlicher Infla-Beleg. Oder darf er doch in meine Kuriositäten­sammlung, da wäre er doch wohl ein echter Hingucker, oder etwa nicht? Außerdem weiß ich gar nicht, was mir besser gefällt, die Vorder- oder die Rückseite.

RS0902c

Wer mir als erster sagen kann, wie viele Marken auf dem Brief (Vorder- und Rückseite) verklebt wurden, der bekommt eine Tafel Schokolade.

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Katalog-Frust

Jeder Sammler will seine Schätze systematisch sortieren. Er braucht Informationen zu etwaigen Besonderheiten und nach Möglichkeit auch realistische Anhaltspunkte zur Bewertung. Soweit die Theorie.
 
Die Praxis sieht leider recht düster aus. Die Katalogpreise haben mit der Realität absolut gar nichts zu tun, darüber ist mehr als genug geschrieben worden. Wenn allerdings die „Bibel der Philatelisten“ den Zweck, die Marken zu sortieren, nur noch sehr eingeschränkt erfüllen kann, dann wird es ärgerlich. Eine, sicherlich sehr unvollständige, Übersicht von Frust-Auslösern bei meinen Sortier-Katalogen:

 
Im CEPT-Katalog enden die offiziellen Schwarzdrucke Madeira 1991, davor gibt es sie sporadisch. Liechtenstein 2. Auflage 1961 spurlos ver­schwunden. Offizielle Umschläge, Karten, Plusbriefe etc. z.B. von Frank­reich, Norwegen etc. fehlen vielfach. MKs werden nur gelegentlich erwähnt. GB 1999 MiNr. 799 als 24 P-Marke ist nie erschienen. Portugal Block 26** notiert mit 6,50 € Michel, die darin enthaltenen Marken jedoch einzeln mit 8,60 € Euro. Dänemark 388x als Ersttag 24.02.61 oder 24.11.61, beide Daten sind angegeben. Italien 1956 Zwischenstege auf Brief? --.

 
Der Deutschland löst sich in lauter Einzelblätter auf. Pauschale Fußnoten in einem Spezialkatalog nützen herzlich wenig, wenn man feststellen muss, dass sie an der Realität völlig vorbeigehen: Bei Formnummern Bund/Berlin oder nicht durchgezähnten Kleinbögen DDR sollte man mehr erwarten können. Ein Blick in die Richter-Kataloge zeigt, wie weit Titel und Inhalt beim Michel-Spezial auseinandergehen. Apropos DDR: Vierer-Blöcke sind nur in einer Anordnung verzeichnet, die meisten gibt es jedoch in vier verschiedenen. So sind bei DDR MiNr. 3265/66 118 ver­schiedene Zusammendruck-Kombinationen möglich. Der Michel-Spezial kennt nur zwei davon. Die Fußnote, dass die Marken auch in Bögen erschienen sind, ist ein netter Hinweis. Welchen Wert hat mein waage­rechtes Pärchen der MiNr. 3101? Da reicht der Spezial nicht einmal als Fehlliste.

 
Bei ausländischen Sammelgebieten besteht seit einigen Jahren das Problem, dass die geographische Zusammenstellung der einzelnen Bände recht merkwürdig und unpraktikabel ist. Warum muss ich, wenn ich z.B. Schweiz und Österreich sammle, auch Portugal und Monaco im Band 1 mitkaufen und entsprechend teuer bezahlen? Alt-Schweiz und der ent­sprechende Michel-Spezial? UNO-Spezial? Werde ich nie wieder kaufen, das war eine Fehlinvestition.

 
Frustrierend ist, dass die stark zunehmende Nachlässigkeit mit aberwitzig steigenden Verkaufspreisen bezahlt werden soll. Doch welche Alter­nativen bieten sich? Leider hat die Fa. Philex ihr Angebot an Länderkatalogen stark eingeschränkt. Als Bestands-/Fehlliste und zum Sortieren deutscher Briefmarken ist der DNK eine ausgezeichnete Alternative. Für 8,95 € erhält man einen handlichen Katalog mit allen deutschen Sammel­gebieten. Auf Tauschtagen braucht man sich mit einem DNK übrigens nicht mehr zu genieren, inzwischen benutzt ihn der überwiegende Teil der Sammler. Und anstatt 140 € für einen „Spezial“ auszugeben, sollte man sich Fachliteratur zu seinen tiefergehenden Sammelgebieten anschaffen, das ist preislich viel günstiger und bietet mehr. Mit ein wenig Glück ergattert man antiquarisch einen DDR-Universal. Ebenso sind von einigen Arbeitsgemeinschaften die Publikationen günstig zu bekommen. Und letztendlich bleibt die Möglichkeit, ein eigenes Archiv anzulegen indem man z.B. Auktionskataloge auswertet.

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Info-Veranstaltung Michel-Verlag

Am Donnerstag, 28.05.09 war der stellvertretende Chefredakteur des Schwaneberger-Verlages Gast im Dachauer Verein. Herr Adler ist in die­ser Funktion bereits seit vielen Jahren verantwortlich für die Deutschland-Kataloge. Herr Adler hat viel gesagt, und es wurde viel gefragt. Ver­suchen wir, die wichtigsten Aussagen zusammen zu fassen:
 
Katalog-Preise

 
Im internationalen Vergleich sind die Preise pro Seite für Michel-Kataloge günstig. Man soll bedenken, dass gegenüber den Boom-Jahren sich die Auflage halbiert hat, gleichzeitig die Kosten jedoch gestiegen sind. Michel-Kataloge sind nicht zu teuer, sondern sie waren in der Ver­gangenheit zu billig.

 
Katalog-Werte

 
In die Preisrecherche fließen die Erkenntnisse der BPP-Prüfer, Informationen von ARGEN und Ergebnisse einiger Auktionshäuser ein. Die Michelwerte entsprechen den Preisforderungen der größten drei deutschen Händler. Der Redaktion ist bekannt, dass die Preise für ältere Bund stark nachgegeben haben. So ist z.B. Heuß völlig überbewertet. Erstmalig im Junior im Dezember wird es erhebliche Preisreduzierungen geben.

 
Forschung

 
Ständig werden Gebiete neu bearbeitet, so z.B. im neuen Spezial die Markenheftchen Deutsches Reich. Allein hier wächst der Katalog um 37 Seiten. Problematisch sind die vielen von der Bundesdruckerei bestä­tigten Plattenfehler. Sie werden nur aufgenommen, wenn drei Katalog-Mitarbeiter den Fehler mit bloßem Auge erkennen.

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Selbsterkenntnis eines Funktionärs

„Ich bin vielseitig unbegabt“

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Philatelie, Hobby mit Zukunft?

Unbestreitbar ist die Philatelie im Wandel. Gab es früher nur einige wenige Schwarzseher, so ist in den letzten rund 15 Jahren ein Trend nach unten erkennbar, der scheinbar durch nichts zu stoppen ist, der sich sogar aus vielerlei Gründen noch beschleunigt. Versucht man, die Ursachen zu finden, dann stößt man nicht nur auf einen Problembereich, sondern auf eine ganze Anzahl von negativen Faktoren. Mit einigen sollte man sich beschäftigen:
 
Finanzielle Mittel

 
Es steht immer weniger Geld für die Freizeit zur Verfügung. Sinkenden Realeinkommen stehen immer größere Belastungen gegenüber. Egal ob Sozialabgaben, Zuzahlungen, Nebenkosten oder Inflation, das verfügbare Einkommen ist stark gesunken. Sprach man noch vor  Jahren von der „Freizeitgesellschaft“, so ist man heute weit davon entfernt. Man muss sparen, und man spart, verständlicherweise, an nicht lebensnotwendigen Ausgaben.

 
Ausbeutung

 
Statt sich rechtzeitig auf den sich wandelnden Markt einzustellen, wurde von allen an der Philatelie beteiligten Parteien eine außerordentliche Raffgier entwickelt. Postverwaltungen warfen massenweise teure Produkte auf den Markt, Unternehmen propagierten ständig neue Sammelobjekte als zukunftsträchtige Investitionen, die Verbände erhöhten die Beiträge in unverschämter Weise mit fadenscheinigen Begründungen, die Auktionsfirmen veröffentlichten ständig einen Rekord nach dem anderen. Briefmarken als Aktien des kleinen Mannes. Die Preise für Briefmarkenkataloge stiegen in unbezahlbare Höhen. Beim Endverbraucher, nämlich dem einfachen Sammler, hat es zwar sehr lange gedauert, doch dann hat er begriffen, dass ihm eine schöne heile Welt vorgegaukelt wurde. Und so manch einer gab das Hobby auf.

 
Bevölkerung

 
Philatelisten sterben aus. Das klingt hart, doch betrachtet man die nackten Zahlen, dann bleibt kein anderer Schluss übrig. Die Zahl der organisierten Vereinsmitglieder ist in den letzten paar Jahren um rund 50 % gefallen, die Auflage der Michel-Kataloge hat sich halbiert, statt knapp 30 Mitgliedern kommen nur noch 20 zum Tauschabend. Neumitglieder sind Exoten. Wo sollen sie auch herkommen ? Große Teile der Bevölkerung haben mit dem täglichen Kampf im Berufsleben genug zu tun, da bleibt wenig Lust auf großartige Freizeitbeschäftigungen. Die Jugend? Wer Kinder hat, der weiß, unter welchem Schulstress sie stehen. Pubertät, Führerschein, Disco und Beachparty sind auch nicht gerade förderlich für die Beschäftigung mit der Briefmarkensammlung vom Opa. Soweit erkennbar, ist die Begeisterung für die Philatelie bei den Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln nicht gerade ausgeprägt, somit sind aus dieser Bevölkerungsgruppe wohl auch keine erheblichen Zuwächse in Sammlerkreisen zu erwarten.

 
Einstellung

 
Briefmarken, das hatte etwas exotisches. Es waren Fundstücke aus fremden Welten, unerreichbar. Ersatz für unmögliche Reisen in ferne Länder. Heute sind diese Länder nur einen Mausklick entfernt, jederzeit kann man sich aktuelle Bilder von jedem Ort der Welt auf den Bildschirm holen, Billigflieger bringen uns in wenigen Stunden überall hin. Die Briefmarke hat ihre Exotik verloren. Alte Briefe wurden wegen ihrer Schönheit gesammelt, unsere Vorfahren konnten noch ordentlich schreiben. Heute hat man die Wahl zwischen Frankit, Stampit oder Freistempler, jeweils mit Computer gefertigt und gestempelt von Briefzentren. So etwas hebt man nicht auf, weil es „schön“ ist. Man präsentierte früher seine Schätze auf Ausstellungen, heute kämpft man sich durch Formulare zur Beantragung eines Ausstellerausweises, studiert die Ausstellungsordnung, zahlt für Ausweis und Ausstellungsrahmen, um sich schließlich eine Negativ-Bewertung durch das Juroren-Bewertungssystem nach FIP-Standard abzuholen. Wozu soll man dieses Theater mitmachen? Wieder bleibt ein Teilaspekt der Philatelie auf der Strecke.

 
Vereine und Verbände

 
Na sicherlich, jeder behauptet, dass er sich für die Interessen der Sammler stark macht, die Philatelisten brauchen eine schlagkräftige Interessenvertretung. Sie brauchen Unterstützung vor Ort durch die Vereine und ganz allgemein durch die Verbände. In der Realität sieht die Lage ganz anders aus. Philatelisten brauchen nach Ansicht der Verbände gar keine Vereine, sie sollen Direktmitglieder beim Verband werden. Den Verband interessieren in keinster Weise die Vereine, sondern nur drei Punkte: Erstens: Die große Philatelie ab 50.000 € pro Stück und bis zum Jahr 1900, zweitens: Die Selbstdarstellung und elitäre Klüngelei, möglichst mit eigenem hauptberuflichen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und drittens: Eine große Masse unaufmüpfiger Mitglieder, die dafür sorgen, dass kritiklos 50% des Gesamtetats für Spesen, Tagungsgelder, Aufwands­entschädigungen und wichtige Treffen ausgegeben werden können. Dass die Vereine vor Ort nicht mehr wissen, wovon sie Kataloge kaufen sollen, interessiert niemanden. Sollen die doch ihre Mitglieder kräftig melken. Leider sind die Mitglieder nicht so einfältig, wie man da oben glaubt, als Konsequenz gibt es eine Austrittswelle.

 
Ehrenamt

 
Gemeinsam hat man gesammelt und getauscht, man hat gefachsimpelt und ausgestellt. Nahezu automatisch führt das in Deutschland zu einer Vereinsgründung. Ein Vereinsamt hebt das gesellschaftliche Ansehen. Also bemühte man sich um einen Posten. Wenn schon nicht Erster Vorsitzender, dann wenigstens Katalogwart oder Führer der Anwesen­heitsliste. Heute existiert das Ehrenamt nur noch in Wahlkampfreden oder bei Ansprachen des Oberbürgermeisters. Ehrenamt heißt heute, dass man sich mit Haftungsfragen herumschlagen muss, keinen Ansprechpartner bei Behörden findet und maßlos viel Zeit mit Meldungen, Berichten und ähnlichem Kram vertrödelt, der engagierte Vereinsmeier verkommt zum billigen Feigenblatt für soziale Aufgaben der Kommune.

 
Anerkennung

 
Gemeinnützigkeit für Philatelisten? Nicht in Deutschland. Engagement für die Jugend, Seniorenbetreuung, Erforschung der Heimatgeschichte, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, nein, das zählt nicht, es könnte ja jemand 20 Euro Spende steuerlich geltend machen. Was ein Philatelistenverein macht, das braucht keine Anerkennung. Ja, wären wir in Österreich, dann wäre es einfacher. Der Verein in Innsbruck hat seinen eigenen Raum mit Schränken und Kochnische, mit Platz für 75 Personen und behindertengerechter Toilette. Miete im Jahr 500 €, und exakt diesen gleichen Betrag erhält er jährlich als Subvention von der Stadt. Hier bei uns verrotten ehemalige Kasernen, und städtische Gebäude haben einzig einen Zweck: kommerzielle Nutzung. Nein, Vereine erfahren keine Anerkennung.

 
Konsequenzen

 
Zu negative Einstellung könnte man sehen, schiere Hoffnungslosigkeit. Und das in Zeiten, in denen die Verbandsobrigkeit Optimismus fordert. Vielleicht sollten wir die Realität so nehmen wie sie ist, und nicht immer wieder versuchen, sie zu ändern. Vielleicht sollten wir unser Hobby und unser Amt im Verein weiterhin ausüben, bis es den Verein eines Tages nicht mehr gibt. Das Siechtum sehen, akzeptieren und so positiv wie möglich begleiten. Ohne Obrigkeit, als Insel der letzten Glückseligen. Solange, bis die Löschung im Vereinsregister erfolgt.

 
Ich persönlich werde mein Hobby nicht aufgeben. Werde mich weiter an schönen Belegen erfreuen, meine Marken sortieren und meinen ganz persönlichen Spaß an meiner Sammlung haben. Nach Möglichkeit mit den Leuten im Verein tauschen und kungeln, fachsimpeln und klönen. Selbst wenn ich eines Tages derjenige sein müsste, der die Löschung des Vereines im Register vornehmen lassen muss.

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Linn´s Magazin

Zu dem, was heute technisch (und finanziell) möglich ist, findet sich eine Notiz in der philatelie 385 Juli 2009 Seite 8:
 
Die wöchentlich erscheinende amerikanische Briefmarkenzeitung Linn´s einschließlich Büchereien sowie Scott-Produkte kann man im Internet als komplette Online-Ausgabe für 9,99 $ im Jahr beziehen.

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Tauschtagtest

Alles wird getestet, warum nicht einmal Tauschtage? In den letzten Jahren haben wir eine ganze Anzahl besucht. In einzelnen Bereichen haben wir Schulnoten vergeben, einige Erläuterungen zu den Bewertungskriterien finden sich unter der Tabelle. Ziel soll es sein, Tips zu geben, für welchen Tauschtag es sich lohnen könnte, einen Besuch zu planen. Natürlich, die Liste ist von persönlichen Eindrücken geprägt. Wer ohne Getränk und Imbiss auskommt, den wird die Benotung für Bewirtung nicht interessieren.
 

RS0902f

Lokal: Räumlichkeit, Platzangebot, Beleuchtung, Erreichbarkeit
 
Service: Begrüßung, Info-Tisch, Einladung mit Anfahrtskizze
 
Bewirtung: Preis-/Leistungsverhältnis, Auswahl an Brotzeiten,
 
Angebot: Vielfalt an Material, Anzahl Anbieter
 
Besuch: Kunden, Gäste, Interessenten
 
Treff: Bekannte/Offizielle treffen, Regionaler Sammlertreffpunkt
 
Bonus: subjektiver Wohlfühl-Bonus, Verweildauer
 
Und die ausrichtenden Vereine mögen nicht gleich in Weißglut schäumen, vielleicht sehen sie eher Ansatzpunkte zur Verbesserung ihrer Tauschtage. Manchem Verein scheint es jedoch hauptsächlich darum zu gehen, möglichst viele Tische an Händler zu verkaufen. Das ist bei den Saalmieten verständlich, doch wenn die Sammler sich nicht wohlfühlen und ausbleiben, dann werden bald auch keine Händler mehr Tische bestellen.

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Die Post

Beinahe täglich gibt es derzeit Meldungen der Post. Der Nachtflugverkehr wird eingestellt, der Transport wird auf die Straße verlagert. Die Sortierzentren werden sonntags geschlossen. Montags werden nur noch die Hälfte der Postboten eingesetzt.
 
Nun gut, die Post muss sich auf die Liberalisierung des Marktes einstellen. Doch manche Idee erscheint absurd: So soll es ab 1.1.2010 eine sogenannte Flatrate für Privatkunden geben. Für voraussichtlich 60 € darf man ein ganzes Jahr lang beliebig viel Post (nur Briefe und Karten?) versenden. Gibt es Sondertarife für Singles? Gilt der Tarif auch für im Haushalt lebende Familienangehörige? Gibt es trotzdem Sonderstempel?
 
Irgendwie passt dazu, dass in einer Computerzeitung eine einfache Anleitung beschrieben wurde, wie man die Stampit-Marken beliebig oft auf seine Briefe drucken kann. Das darf man zwar nicht, aber die Kontrolle, ob es tatsächlich gemacht wird, die dürfte erhebliche Kosten verursachen.

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Hettinger

Die Veränderungen bei Auktionshäusern waren in den letzten Jahren erheblich, viele sind ganz vom Markt verschwunden. Das muss man in einigen Fällen (z.B. Kleisz oder Koegel) bedauern. So etwas, wie die Firma Henker der 80iger Jahre, wird es ohnehin nie wieder geben. Andere bisher beliebte Auktionshäuser scheinen stark nachzulassen, was das angebotene Material betrifft.
 
Wenn dann in wenigen Jahren ein neuer Auktionator stark expandiert und zum Ziel von Sammlern aus unserem Verein wird, dann sollte man sich einmal mit dem Katalog der Fa. Hettinger in Ottobrunn beschäftigen.
 
Angebot
 
Der Katalog der Auktion vom 19. und 20 Mai 2009 umfasst 10.751 Lose, davon 1955 Sammlungen. Auf den ersten Blick beeindruckende Zahlen. Sie reduzieren sich jedoch erheblich, wenn man den Schwerpunkt der Auktion, nämlich Bögen und Zusammendrucke berücksichtigt. So sind allein 1300 Lose Gemeinschaftsausgaben äußerst detailliert angeboten, 550 Lose sind aus dem Bereich der DR-Markenheftchen, und so zieht sich das durch den ganzen Katalog.
 
Losbeschreibung
 
Sehr häufig finden sich Formulierungen wie „bitte besichtigen, lohnend (!!)“. Bei solchen Angaben stellt sich die Frage, ob es hier für potentielle Bieter besser ist, die Finger vom Los zu lassen, wenn man erst einmal besichtigt hat. Die angegebenen Katalogwerte beziehen sich häufig auf Argen, bei der DDR auf den (übrigens sehr guten) Richter-Katalog. „Michel/Schantl“ ist nur sehr selten zu finden, z.B. bei Los 10638 mit 4600 Plattenfehlern und einem Michel/Schantl-Wert von 120.000 €. Da weiß man, welcher reale Handelswert dem Ausruf von 1500 € gegenüber­steht.
 
Layout / Photos
 
Der Katalog ist übersichtlich und gut lesbar, die Abbildungen könnten besser sein, sind aber für einen ersten Überblick ausreichend.
 
Versteigerungsbedingungen
 
 
Aufschlag 18% plus 1,50 € pro Los plus Porto plus Verpackung plus 7% MWSt auf Gesamtbetrag. Das ist happig, mit mehr als 25% vom Zu­schlag sollte man unter dem Strich rechnen, zumal zur Höhe der Ver­packungskosten keinerlei Angaben gemacht werden. Eventuell proble­matisch: Laut Bedingungen geht die Gefahr für nicht vom Auktionator zu vertretende Verluste oder Beschädigungen bereits mit Zuschlag auf den Käufer über. Außerdem ist die Rechnung bereits 10 Tage nach Zustellung fällig, sonst drohen 3% Verzugszuschlag sowie 1,5% Zins pro Monat.
 
Also bei der Fa. Hettinger nie vor Urlaub, Krankheit oder Unfall bieten. Und sich die Lose direkt nach Zuschlag gegen Barzahlung aushändigen lassen.

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Unser Landratsamt

An unserem Landratsamt sollte man sich ein Beispiel für Bürgernähe nehmen, es hat sogar am 32.3.2008 gearbeitet. Oder will der Landrat den 1. April abschaffen?
 

RS0902d

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Münzen

Fehlprägungen
 
Von zwei aktuellen deutschen Münzen sind Fehlprägungen bekannt: 2 € 2008 Hamburger Michel, Prägestätte F (=Stuttgart) wurde mit alter statt neuer Europa-Karte hergestellt. Der gleiche Fehler befindet sich auf dem 20-Cent-Stück, ebenfalls in Stuttgart geprägt, aus dem Jahre 2007. Unzirkuliert kosten die Münzen etwa 20 € (2 €) bzw. 50 € (20 Cent).
 
Lourdes-Wasser
 
Wer denkt, dass nur die Philatelisten mit allerlei Machwerken beglückt werden, der sollte sich einmal bei den Numismatikern umschauen. Palau, Münze mit Phiole, darin echtes Lourdes-Wasser. 3€-Münze Slowenien, 100€-Goldmünze vom Vatikan, Auflage 960 Stück für 4.500€ bei einem Goldwert von 500 €.
 
Prägestätten
 
Die deutschen Prägestätten: A Berlin, D München, F Stuttgart, G Karlsruhe, J Hamburg. Auf der 10€-Münze zur Leichtathletik-WM 2009 wird die Prägestätte am Rand in Morsezeichen (!) geprägt. Zur Erinnerung: A= ._ D= _.. F= .._. G= __. J= .___

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Warnung

Nochmals muss dringend vor Einsteckbüchern mit schwarzen Seiten gewarnt werden. Deutsches Reich postfrisch, die Marken beginnen bereits nach wenigen Jahren unten in den Klemmstreifen anzuhaften, möglicherweise kommt es zu Ausdünstungen des Klebers, mit dem die Streifen in die Bücher geklebt wurden. Gleiches Problem bei einem Nachlass, hier waren postfrische Bundmarken in schwarzen Einsteck­büchern untergebracht. Auch sie waren angehaftet, bei der Entnahme blieben schwarze Papierfasern auf dem Gummi. Beide Sammlungen waren ganz normal bei Raumtemperatur gelagert, so dass Feuchtig­keitsschäden ausgeschlossen werden können, außerdem war tatsächlich nur der unterste Rand der Marken betroffen.
 

RS0902e

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Großveranstaltung Germering

Am 12. und 13.September 2009 steht Germering im Zeichen der Philatelie. Gefeiert wird das 30jährige Vereinsjubiläum und der Tag der Briefmarke. Die wichtigsten Veranstaltungen:
 
12.9.2009 um 10 Uhr offizielle Eröffnung der Ausstellung, spezieller Sonderstempel sowie Beleg auch zum 25jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Domont.
 
13.9.2009 Großtauschtag
 
An beiden Tagen Team Erlebnis: Briefmarke, Sonderstempel, Plusbriefe und vieles mehr. Alle Veranstaltungen sind in der Germeringer Stadthalle, die den Brucker Philatelisten ja bekannt ist.

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Herzlichen Glückwunsch Germering!

Vielleicht ist es nicht gerade selbstverständlich, wenn ein Philatelisten­verein einem benachbarten Verein zum Geburtstag gratuliert. Doch wir Brucker wollen sehr gerne unsere Glückwünsche überbringen.
 
Schon seit vielen Jahren findet ein reger Austausch zwischen den Vereinen der Region statt, zu dem die Germeringer Briefmarkenfreunde einen großen Beitrag leisten. Ausflüge zu Veranstaltungen erfolgen unter Germeringer Federführung, wechselseitige Besuche an Tauschabenden sind Normalität geworden. Der Germeringer Großtauschtag ist ein Pflichttermin der Brucker Sammler. Es ist ein Germeringer, der sein Briefmarkengeschäft in Fürstenfeldbruck eröffnet hat, dafür kümmert sich ein Brucker um die Internetseite des Germeringer Vereines. So ist das Germeringer Vereinsjubiläum eine gute Gelegenheit, sich beim gesamten Verein für die Gastfreundschaft und die Kooperation zu bedanken.

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Terminkalender

11.08.2009: Tauschabend fällt aus
 
12.09.2009 10:00 Uhr: Beginn Feierlichkeiten Germering
 
13.09.2009: Großtauschtag Germering
 
22.09.2009: Vereinsauktion

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Internet:

12.07.2009: 44.569 Besucher mit 91.914 Seitenaufrufen.
 
Z. Zt. ca. 23 Besucher täglich.

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