Satzung

Satzung
des
Philatelistenvereins Fürstenfeldbruck e.V.
von 11.1.1977
AG Fürstenfeldbruck VR 217 vom 28.6.1977


Inhalt:
§ 1 Name und Sitz
§ 2 Zweck des Vereins
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Rechte der Mitglieder
§ 5 Pflichten der Mitglieder
§ 6 Vereinsorgane
§ 7 Die Vorstandschaft
§ 8 Der Beirat
§ 9 Jahreshauptversammlung
§ 10 Vereinsabende
§ 11 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 12 Auflösung des Vereins
§ 13 Inkrafttreten der Satzung
Gründungsmitglieder
Eintrag im Vereinsregister
 

§ 1
Name und Sitz

1.

Der am 10. Januar 1967 gegründete Verein führt den Namen „Philatelistenverein Fürstenfeldbruck“.

2.

Er hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Fürstenfeldbruck einzutragen.

 

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§ 2
Zweck des Vereins

1.

Der Verein erstrebt den Zusammenschluß der Briefmarkensammler von Fürstenfeldbruck und Umgebung zum Zweck der praktischen und wissenschaftlichen Förderung des Sammelns von Postwertzeichen, Stempeln und sonstigen postkundlichen Belegen.

 

Er unterhält nach seinen Möglichkeiten eine Jugendgruppe, die vom Verein gefördert wird.

2.

Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke und ist politisch und religiös neutral.

 

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§ 3
Mitgliedschaft

1.

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern.

2.

Ordentliches Mitglied kann auf schriftlichen Antrag jede über 18 Jahre alte Person werden.

3.

Nachdem die bei einem Tauschabend anwesenden Mitglieder über den Aufnahmeantrag eines Interessenten unterrichtet worden sind, haben sie die Möglichkeit innerhalb von 2 Wochen schriftlich begründet hierzu Einspruch einzulegen. Der Vorstand entscheidet innerhalb von 6 Wochen ab Antragstellung über die Aufnahme. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, bei Abweisung eine Begründung zu geben.

 

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§ 4
Rechte der Mitglieder

1.

Jedes Mitglied ist zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und sonstige Veranstaltungen des Vereins berechtigt.

2.

Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge an den Vorstand und die Hauptversammlung zu stellen.

3.

Bei den Hauptversammlungen hat jedes anwesende  ordentliche Mitglied eine Stimme.

4.

Stellvertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.

5.

Nur ein ordentliches Mitglied kann in den Vorstand oder andere Organe des Vereins gewählt werden.

6.

Jedes Mitglied ist berechtigt, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.

 

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§ 5
Pflichten der Mitglieder

1.

Alle Vereinsmitglieder sind verpflichtet, sich tatkräftig und nach bestem Können für die Ziele des Vereins einzusetzen.

2.

Mitgliedsbeiträge sind in der von der Jahreshauptversammlung festgesetzten Höhe zu leisten.

2.1.

Der Mitgliedsbeitrag ist jeweils im 1. Quartal für das volle Geschäftsjahr (Kalenderjahr) im  voraus zu bezahlen.

2.2.

Die nach dem 1. April eines jeden Jahres neueintretenden Mitglieder zahlen den vollen  Jahresbeitrag, die nach dem 1. Juli den halben Jahresbeitrag.

 

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§ 6
Vereinsorgane

1.

Die Organe des Vereins sind:

1.1.

die Mitgliederversammlung

1.2.

die Vorstandschaft

1.3.

der Vorstand.

 

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§ 7
Die Vorstandschaft

1.

Die Vorstandschaft besteht aus:

1.1.

dem 1. Vorsitzenden

1.2.

dem 2. Vorsitzenden

1.3.

dem Kassier

1.4.

dem Schriftführer.

2.

Die Vorstandschaft wird alle 3 Jahre in der Jahreshauptversammlung in geheimer Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.

2.1.

Sie bleibt bei Verzögerung der Neuwahl jeweils bis zur endgültigen Neuwahl im Amt.

3.

Scheiden während des Geschäftsjahres Mitglieder der Vorstandschaft aus (§ 11 der Satzung), beauftragen die verbleibenden Mitglieder der Vorstandschaft ein Vereinsmitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des ausgeschiedenen Mitglieds bis zur Neuwahl durch die nächste Jahreshauptversammlung.

4.

Die Vorstandschaft ist beschlußfähig bei Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern.

4.1.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1., bei seiner Verhinderung die des 2. Vorsitzenden.

5.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder ist einzelvertretungsberechtigt. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Vorstandschaft gebunden.

5.1.

Im Innenverhältnis gilt folgendes: im Falle seiner Verhinderung tritt an Stelle des 1. Vorsitzenden der 2. Vorsitzende.

6.

Der Kassier verwaltet das Vereinsvermögen und legt in der Jahreshauptversammlung die Schlußrechnung zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres mit Belegen vor.

6.1.

Er hat für pünktlichen Eingang der Jahresbeiträge zu sorgen.

7.

Der Schriftführer erledigt den laufenden Schriftwechsel und ist für dessen ordnungsgemäße Erledigung und Aufbewahrung verantwortlich.

7.1.

Er hat ferner über jede Jahreshauptversammlung und  über jede Vorstandssitzung eine Niederschrift anzufertigen, die die gestellten Anträge und Ergebnisse der Abstimmung und Wahlen enthalten muß.

7.2.

Die Niederschriften sind vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

8.

Die Mitglieder der Vorstandschaft üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

8.1.

Vom Vorstand anerkannte Barauslagen werden vergütet.

 

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§ 8
Der Beirat

1.

Die Zahl der Beiratsmitglieder wird je nach Bedarf durch den Vorstand oder durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Ihm werden besondere Aufgabengebiete zugedacht.

2.

Die Mitglieder des Beirats werden mit einfacher Stimmenmehrheit für drei Jahre gewählt.

3.

Jedes Beiratsmitglied verwaltet das ihm übertragene Aufgabengeblet selbständig. Der Beirat ist der Hauptmitgliederversammlung und der Vorstandschaft Rechenschaft über seine Tätigkeit schuldig. Bei Eingehung einer Verpflichtung Dritten gegenüber ist die Zustimmung der  Vorstandschaft erforderlich.

4.

Zwei Kassenprüfer werden von der Jahreshauptversammlung bestimmt. Sie dürfen nicht dem Vereinsvorstand angehören. Ihre Amtszeit ist auf ein Jahr beschränkt. Unmittelbare Wiederbestimmung ist nicht zulässig.

 

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§ 9
Jahreshauptversammlung

1.

Die Jahreshauptversammlung ist im Monat Januar des laufenden Geschäftsjahres durchzuführen.

2.

Die Einladung zur Jahreshauptversammlung hat mindestens 4 Wochen vor dem Tag der  Versammlung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, durch den Vorstand zu erfolgen.

3.

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung bei dem Vorstand schriftlich eingegangen sein.

4.

Änderung der Tagesordnung während der Jahreshauptversammlung können mit Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder erfolgen.

5.

Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist beschlußfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder.

6.

Alle Beschlüsse, ausgenommen Satzungsänderungen, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt.

6.1.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

7.

Bei Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

8.

Der Jahreshauptversammlung obliegt

8.1.

die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstandes,

8.2.

die Entgegennahme des Kassenberichts und der Kassenprüfung,

8.3.

die Entgegennahme der Berichte des Beirats,

8.4.

die Wahl des Vorstandes, der Vorstandschaft und gegebenenfalls des Beirats,

8.5.

die Festsetzung des Jahresbeitrages,

8.6.

die Beschlußfassung über Anträge,

8.7.

die Beschlußfassung über Änderung der Satzung.

9.

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es besondere, zwingende Umstände nach Ansicht des Vorstandes erforderlich machen, oder wenn dies auf schriftlichen Antrag von einem Drittel der Vereinsmitglieder unter Angabe der Tagesordnung und der Gründe hierzu verlangt wird.

9.1.

Die für die Jahreshauptversammlung geltenden Bestimmungen finden hier sinngemäß Anwendung.

 

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§ 10
Vereinsabende

1.

Vereinsabende werden regelmäßig durchgeführt, an denen Gäste teilnehmen können, die dem Vorstand gemeldet werden müssen.

 

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§ 11
Beendigung der Mitgliedschaft

1.

Die Mitgliedschaft endet

1.1.

durch freiwilligen Austritt,

1.2.

durch Ausschluß,

1.3.

durch Tod.

2.

Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand schriftlich einen Monat vor Austritt mitzuteilen.

2.1.

Er kann nur zum Ende des laufenden Geschäftsjahres erfolgen.

3.

Der Ausschluß kann durch den Vorstand erfolgen, wenn das Mitglied

3.1.

gegen die Grundsätze und Belange des Vereins grob verstößt,

3.2.

mit der Beitragszahlung, trotz schriftlicher Mahnung, länger als 6 Monate im Rückstand ist,

3.3.

eine ehrenrührige Handlung begeht.

4.

Der Ausschluß erfolgt auf begründeten Antrag des Vorstandes oder eines Mitglieds durch Abstimmung in der Vorstandssitzung.

4.1.

Der Ausschluß wird dem betreffenden Mitglied vom Vorstand schriftlich mit Begründung mitgeteilt.

 

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§ 12
Auflösung des Vereins

1.

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2.

Über das Vermögen des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

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§ 13
Inkrafttreten der Satzung

1.

Die Satzung tritt mit dem Tage ihrer Annahme durch eine Jahreshauptversammlung in Kraft.

 

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Fürstenfeldbruck, den 11. 1. 1977

Die Mitgliederversammlung:

Otto Gleixner       Hans Mitterer

Dr. Klaus Athenstaedt

Josef Wagner

Hans Gamalski  Gert Weiß

Hans Hillebrand
 

 

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Diese Satzung wurde vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck am 28. 6. 1977 in das Vereinsregister unter der Nr. VR 217 eingetragen.